Productivity & New Work Barbie als virtuelle Influencerin: Auf Youtube klärt sie über Alltagsrassismus und White Privilege auf

Barbie als virtuelle Influencerin: Auf Youtube klärt sie über Alltagsrassismus und White Privilege auf

Es gibt sie als Ärztin, Fußballspielerin, Pilotin, Richterin, Boxerin und Fashionista. Es gibt sie mit unterschiedlichen Körperformen, Haarfarben und Hauttönen. Sie ist heutzutage mehr als die blonde Puppe mit der unrealistischen Wespentaille: die Rede ist von Barbie.

In ihrem Vlog nutzt Barbie ihre Popularität, um ihre Stimme zu erheben und junge Menschen in ihren Kinderzimmern zu erreichen. Ganz getreu den aktuellen Social-Media-Trends gibt es dort lustige Challenges und DIY-Videos zu sehen, aber sie bespricht auch ernste Themen, wie ihr neuestes Video zu Alltagsrassismus zeigt – White Privilege runtergebrochen für Kinder.

Wichtiger Appell zum Schluss

„Hallo zusammen. Es findet gerade eine starke Bewegung statt. Millionen Menschen stehen auf und kämpfen jetzt gemeinsam gegen Rassismus. Das machen sie, weil Menschen zu oft und schon zu lange unfair behandelt wurden“, beginnt Barbie das Video.

Darin spricht sie mit ihrer Freundin Nikki. Diese erzählt von Situationen, in denen sie aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert wurde und dass sie die ganzen Ausreden Leid ist, die sich Menschen deswegen ausdenken. Sie teilt aber nicht nur ihre Erlebnisse, sondern sagt auch, was das in ihr auslöst.

Am Schluss hat Nikki noch einen Appell, den sich alle zu Herzen nehmen sollten: „Wenn vor dir irgendwer unfair behandelt wird, dann steh‘ für diese Person ein. Wenn wir alle zusammenhalten, können wir etwas verändern.“

Die englischsprachige Version des Videos kommt in den USA deutlich besser an als die deutsche Variante hierzulande. In den USA hat das Video knapp 700.000 Aufrufe und Barbies Vlog fast 10 Millionen Abonent*innen [Stand: 21.10.2020]. In Deutschland wurde das Video knapp 7.000 Mal angesehen.

Das Unternehmen Mattel ist bemüht, Barbie stets weiterzuentwickeln und mit den gesellschaftlichen Veränderungen Schritt zu halten. Denn Barbie hat ihren Wohnsitz in Kinderzimmern weltweit. In anderen Vlogs spricht sie über mentale Gesundheit und wieso sich Frauen zu oft entschuldigen.

Und auch, wenn dahinter ein Unternehmen mit wirtschaftlichen Interessen steht, kann Barbie als virtuelle Influencerin einen wichtigen Beitrag leisten.

Das könnte dich auch interessieren

„Das tradierte Verhältnis Kunde zu Agentur ist vollkommen obsolet“ Podcast
„Das tradierte Verhältnis Kunde zu Agentur ist vollkommen obsolet“
Insta-Page verarbeitet Mental Health-Themen zu gewebten Kunstwerken Productivity & New Work
Insta-Page verarbeitet Mental Health-Themen zu gewebten Kunstwerken
„Stay-at-home Parent“: LinkedIn fügt neue Jobtitel hinzu Productivity & New Work
„Stay-at-home Parent“: LinkedIn fügt neue Jobtitel hinzu