Productivity & New Work Fünf Dinge, die du von „Stirb langsam“ für deinen Arbeitsalltag lernen kannst

Fünf Dinge, die du von „Stirb langsam“ für deinen Arbeitsalltag lernen kannst

Klar, „Stirb langsam“ ist einer dieser Filme, die man sich immer wieder anschauen muss. Für die, die sich diesen Klassiker der Filmgeschichte bisher nicht gegeben haben: Es geht darin um einen Kerl, John McClane (gespielt von Bruce Willis), der zur falschen Zeit am falschen Ort ist.

Wir kennen das. Und auch John McClane kennt das.

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„Stirb langsam“ spielt an Heiligabend. McClane ist New Yorker Cop, richtig harter „Ich trage eigentlich nur Tanktops“-Typ. Er reist von New York nach LA, um dort mit seiner Familie zu feiern. Von seiner Frau ist der Cop getrennt, trotzdem erwartet sie ihn auf der Weihnachtsfeier ihrer Firma im Nakatomi Plaza. Blöd nur, dass der Kriminelle Hans Gruber und seine schwerbewaffnete Truppe von Terroristen den Wolkenkratzer ausgerechnet an diesem Abend stürmen.

Gruber will in aller Ruhe den Tresor des japanischen Unternehmens knacken. Dafür nimmt er alle Gäste der Weihnachtsfeier als Geiseln und jagt dem Chef der Niederlassung in LA eine Kugel ins Hirn. Er spielt den aalglatten Übergangster, dem keine Wendung etwas anhaben kann, der alles perfekt durchgeplant hat und der sicher ist, am Ende seines Coups mit dem Zaster aus dem Safe safe heim zu marschieren … Wäre da nicht John McClane, der die Truppe einen nach dem anderen auseinandernimmt.

Und wie er das macht! In einer Mischung aus erratischem Durcheinander und abgebrühter Coolness – die euch Büro-Rambos da draußen nicht fremd sein wird. Es ist am Ende auch egal, ob man während des Films mit McClane oder mit Gruber sympathisiert, es gibt da so ein paar Dinge, die wir uns von den beiden für den Job mitnehmen können:

#1: Locker bleiben

Es gibt nur eine Regel, und damit könnten wir diese Auflistung auch hier enden lassen. When the shit hits the fan – bleib ruhig! Sowohl McClane als auch Gruber machen es vor: Was auch passiert, sie bleiben – jedenfalls nach außen – entspannt.

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Nicht immer leicht, wenn einem gerade alles um die Ohren fliegt und man von einer unvorhersehbaren Situation in die nächste stolpert oder kriecht. Aber so ist das eben manchmal. Mal verliert man, und mal gewinnen die anderen. Also Yippie Ki Yay – Motherfuckers!

#2: Haltung zeigen

Ob barfuß durch Scherben oder blutüberströmt – im Büroalltag hieße das dann wohl eher: Von den Chef*innen in Meetings gegrillt oder die krassesten Nachtschichten vor der Abgabe nächste Woche! Da gibt es nur eins: Die Niederlage anvisieren und den Kopf trotzdem hochhalten.

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Es nützt gar nichts, den Rechner aus dem Fenster zu werfen, wie McClane die Gangster. Es nützt auch nichts, in der Mitte aufzugeben. Wenn man mit dem Shit schon mal angefangen hat, muss man da durch – die nächste Präsi, Reporting an den Vorstand oder einfach das Afterwork mit den Kolleg*innen (args!). Wir wissen alle, wie das mit dem Kinn und der Scheiße ist.

#3: Manchmal muss man Einzelgänger*in sein

Teamwork makes the dream work – das sagt man landauf landab immer. Aber es heißt auch: Viele Köch*innen versalzen den Brei. Und damit sind wir auch schon wieder bei „Stirb langsam“. Denn während Gruber und die Gang sich immer wieder in kommunikativen Schwierigkeiten verstricken und jeder irgendwie seine Ego-Show abziehen will, wurschtelt sich McClane alleine durch.

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Er lockt einen Gangster nach dem nächsten in die Falle – und steht am Ende als Sieger da. Was lernen wir daraus? Auch wenn das Mantra vom Team in jeder HR-Bibel hoch und runter gebetet wird: Manchmal muss es auch einfach die Ego-Nummer sein.

#4: Wer bis drei zählt, muss konsequent sein

„Ich werde jetzt langsam bis drei zählen. Auf gar keinen Fall bis vier“, sagt Hans Gruber in einer der Schlüsselszenen des Films. In ihr wird das erste Mal Klar, was die Gangster eigentlich wollen. Ziemlich bossy Attitüde, die Gruber da an den Tag legt.

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Und auch wenn man die Konsequenz, die er zieht, natürlich mist finden muss, er zieht durch. Muss er auch, wie jede*r Chef*in, der*die einmal rote Linien zieht. Wer dann nicht macht, was er*sie angekündigt hat, verliert den Respekt, der Mitarbeiter*innen. Und das geht schließlich gar nicht.

#5: Finger weg von Drogen

Es hatte doch jede*r irgendwann im Laufe der Karriere diese*n eine*n Kolleg*in, die in Stresssituationen nur mit härteren oder weniger harten Substanzen klarkommt. Das sind meistens aber auch die, die wenn es hart auf hart kommt, trotzdem verkacken.

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Auch in „Stirb langsam“ gibt es diesen Typen. Er bringt damit nicht nur die eigenen Leute in Trouble, sondern sorgt auch dafür, dass McClane echt Schwierigkeiten bekommt. Anstatt sich also mit Zaubersalz zuzuballern, würde den meisten eher ’ne Mütze Schlaf helfen oder eine Tasse Tee. Egal, wie ihr runter kommen wollt – die, die sich zudröhnen und dann aufsprechen, sind meist die Ersten, die fallen.

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