Productivity & New Work New Work-Studie: Die Generation Z will finanzielle Sorglosigkeit

New Work-Studie: Die Generation Z will finanzielle Sorglosigkeit

Nach mehr als einem Jahr im Homeoffice hat sich nicht nur unsere Arbeitsweise, sondern auch unser Anspruch an den Job verändert. Während viele froh sind, trotz zahlreicher Vorteile von Remote Work einfach wieder an ihren Schreibtisch zurückzukehren, sieht es bei der Generation Z anders aus.

Laut einer Umfrage vom Januar 2021, die von Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf zusammen mit dem Meinungsforschungsinstitut YouGov durchgeführt wurde, ist das wichtigste Ziel der Generation Z, also der 16- bis 25-Jährigen, finanzielle Sorglosigkeit – das gaben 75 Prozent der Befragten an.

Die Studie ermöglicht einen Perspektivwechsel

Im Vorwort der Trendstudie formulierte Dr. Igor Matic, Mitglied der Unternehmensleitung der Peek & Cloppenburg KG, Düsseldorf, den Beweggrund für die Studie wie folgt: „Als Ausbildungsunternehmen und möglicher Arbeitgeber für die Generation Z wollen wir nicht nur unsere Belegschaft und ihre Bedürfnisse kennen, sondern vorausschauen und uns auf die jungen Menschen einstellen. Die vorliegende Studie hat uns einen entsprechenden Perspektivwechsel ermöglicht.“

Wirft man einen Blick auf darauf, welche beruflichen Themen sich durch die Corona-Pandemie verändert haben, wird vor allem klar: Es geht hauptsächlich um Sicherheit. Etwas mehr als die Hälfte sagt: „Ich lege mehr Wert darauf, dass mein Arbeitsplatz krisensicher ist“ und 49 Prozent stimmt der Aussage „Arbeit hat für mich heute eine höhere Bedeutung im Hinblick auf meine soziale Absicherung, die Deckung der Lebenshaltungskosten etc“ zu. Weitere Punkte, die relevant sind, sind der gesellschaftliche Einfluss und die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben, aber auch der Kontakt zu Kolleg:innen wurde für 38 Prozent wichtiger.

„Die Sinnhaftigkeit meiner Arbeit steht für mich stärker im Vordergrund.“ – 32 Prozent der Befragten stimmen dieser Aussage zu

Es zeichnet sich also ab, dass der Job weitaus mehr ist, also nur Arbeit. Dennoch bedeutet es für 67 Prozent auch „finanzielle Unabhängigkeit“ und für knapp die Hälfte ist der Job die „Voraussetzung für ein erfolgreiches Leben“.

Im Job selbst geht es vielen (65 Prozent) darum, dass dort ein „gesundes, konstruktives Arbeitsklima“ als auch eine „gute Unternehmenskultur“ herrscht.

„Für die junge Generation ist die Arbeit nicht mehr ihr einziger Lebensinhalt. Sie legen großen Wert auf eine gute Work-Life-Balance, die es ihnen ermöglicht, auf ihr körperliches und seelisches Wohlbefinden zu achten und genug Zeit für Familie, Freunde und Freizeitbeschäftigungen zu haben“, heißt es in der Studie.

Es bleibt also auch in Zukunft spannend zu beobachten, wie sich die Arbeitswelt und unser Anspruch verändern wird. Denn spätestens seit der Homeoffice-Pflicht und auch mit ihrem Ende, musste und muss Arbeit neu gedacht werden.

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