Life & Style Ex-WhatsApp-Mitarbeiter gründen privates Social Network HalloApp

Ex-WhatsApp-Mitarbeiter gründen privates Social Network HalloApp

Neue Netzwerke, die versuchen Instagram und Co. den Rang abzulaufen, gibt es zu genüge. Geschafft hat es bis heute keine der Plattformen. Die zwei ehemaligen WhatsApp-Mitarbeiter Neeraj Arora und Michael Donohue wollen nun mit HalloApp ein „Real-Relationship“-Netzwerk etablieren.

Die Plattform ist eine Mischung aus dem WhatsApp-Messenger und eurem Instagram-Feed. Der große Unterschied: Hier sollen echte Momente mit echten Freund:innen geteilt werden. Es gibt keine Like-Funktion, lediglich Kommentare sind erlaubt. Neben 1:1-Gesprächen und Feed-Beiträge sind selbstverständlich auch Gruppen-Chats Teil der App. Außerdem wirbt „HalloApp“ mit Werbefreiheit, Datensicherheit und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung.

Derzeit ist die Plattform noch kostenlos zu nutzen, in Zukunft könnte die Mitgliedschaft allerdings kleines Geld kosten, um weiterhin werbefrei zu bleiben. Ähnlich wie der WhatsApp-Messenger vor dem großen Facebook-Deal.

Auch die Art Kontakte hinzuzufügen ist identisch mit WhatsApp. Ihr könnt ausschließlich mit Leuten interagieren, deren Telefonnummer in eurem Kontaktbuch zu finden sind. Und sollten sich Kontakte in eurem Telefonbuch befinden, die nichts von euren Beiträgen mitbekommen sollen, könnt ihr diese einfach ausschließen.

HalloApp vs. WhatsApp

Dass die beiden Gründer mit HalloApp ihren ehemaligen Arbeitgeber angreifen möchte, ist dabei nicht zu überlesen. In ihrem Blog schreiben sie, dass Social Media die Zigarette des 21. Jahrhunderts sei. Außerdem stellen sie mit einer großen Portion Sarkasmus ein Best-Case-Szenario dar, in dem ein eigenständiger Messenger-Dienst über eure Nachrichten Daten sammelt, die für das angebunden Social-Network verwertet werden.

Die Mission scheint also klar zu sein: HalloApp will WhatsApp und Instagram vom Thron stoßen und endlich wieder echten Kontakt mit echten Leuten über soziale Netzwerke ermöglichen. Dabei scheint Datensicherheit ihr Unique-Selling-Point zu sein. Ob der Umsturz gelingt, wird die Zukunft zeigen.

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