Life & Style Exklusive E-Food-Studie: Wie viele Menschen bestellen ihre Lebensmittel online?

Exklusive E-Food-Studie: Wie viele Menschen bestellen ihre Lebensmittel online?

In Großstädten machen gerade Lieferservices wie Gorillas oder Flink von sich reden. Was macht das mit unserem Einkaufsverhalten, wenn die Lieferzeit unserer Bestellung kürzer ist als die Zeit, die wir in der Supermarktkasse anstehen?

Dieser Frage und damit auch einer umfassenden Studie haben sich Appinio und Spryker verschrieben. Im Juni 2021 wurden also 2.507 Teilnehmer:innen befragt. Wir haben die Studie exklusiv erhalten und wissen nun, wie es sich derzeit mit Supermarktbesuchen und der E-Food-Branche verhält.

Im Supermarkt einkaufen? No Way!

31 Prozent der Befragten gaben an, dass „es für sie etwas Unangenehmes ist, im Supermarkt einzukaufen“. Auf die Frage des Einkaufsverhaltens von Lebensmitteln antworteten 38 Prozent, sie würden gelegentlich online einkaufen. Knapp zehn Prozent nutzt größtenteils oder ausschließlich das Angebot von Online-Supermärkten und ähnlichen Lieferservices.

Der am meisten genannte Grund für den Online-Einkauf ist bei fast der Hälfte der Teilnehmer:innen der Zeitfaktor, da sie „keine Zeit zum Einkaufen“ haben. Und 31 Prozent gaben an, sie würden online bestellen, weil sie zu faul sind, das Haus zu verlassen. Das können wir natürlich total nachvollziehen – wieso sollte man in verregneten Sommermonaten rausgehen, wenn es doch so leicht sein kann?

Quick Commerce werden bei Kund:innen immer bekannter und beliebter

Die Studie belegt durch die Umfrage folgendes: „Gorillas bringt es insgesamt auf 9%, Picnic auf 10% und Flink auf 5% gestützte Markenbekanntheit.“ Obwohl das im Vergleich zu herkömmlichen und bereits etablierten Supermärkten noch relativ wenig sein mag, darf man den Aspekt der Aktualität nicht vergessen. Gorillas wurde vor etwas mehr als einem Jahr gegründet.

Knapp die Hälfte derer, die ihre Lebensmittel online bestellen, hat den Rewe Lieferservice mindestens einmal ausprobiert. Wirft man einen Blick darauf, wer besonders häufig online bestellt, fasst es dieses Statement der Umfrage gut zusammen: „Besonders hohe Adaption zeigt E-Food zudem bei Männern, digital-affinen Nutzer*innen und jüngeren Generationen.“

Kritik für Mindestbestellwerte und Lieferslots

Fragt man nach den negativen Erfahrungen, geben 15 Prozent an, dass sie die mangelnden Lieferslots kritisieren würden. 34 Prozent gaben den hohen Mindestbestellwert als größten Kritikpunkt an.

Bei den Liefergebühren liegen Gorillas und Flink derzeit bei 1,80 Euro – das finden die meisten Teilnehmer:innen der Studie absolut in Ordnung.

Die Zukunft des Lebensmitteleinkaufs

Blickt man in die Zukunft, gehen 21 Prozent der Befragten davon aus, dass sie in zwei Jahren größtenteils oder ausschließlich auf E-Food-Services setzen werden. Die Zahl würde sich somit im Vergleich zu jetzt mehr als verdoppeln.

Zur Studie: Die „E-Food Deutschlandstudie“ wurde von Appinio und Spryker im Juni 2021 durchgeführt. Offiziell heißt es: „Appinio hat in einer bundesweiten und repräsentativen Erhebung insgesamt 2.507 Teilnehmer*innen zu ihren Erfahrungen und Meinungen rund um das Thema E-Food befragt. Die Befragten waren zwischen 16 und 65 Jahre alt und lebten zum Zeitpunkt der Befragung in Deutschland.“

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