Innovation & Future Rekordsumme: So viel Geld floss 2021 an deutsche Startups

Rekordsumme: So viel Geld floss 2021 an deutsche Startups

10 Milliarden Euro. Dieser Batzen Geld floss 2021 alleine an Startups in Berlin. Eine Rekordsumme, wie die Beratungsgesellschaft Ernst & Young Mitte Januar diesen Jahres bekannt gab. Der Gesamtwert der Investitionen in deutsche Startups stieg 2021 um 229 Prozent auf 17,4 Milliarden Euro.

Bayern auf Platz zwei

Berlin steht damit auf Platz eins, was die Startup-Investitionen betrifft. Auf Platz zwei folgt – etwas überraschend vielleicht – Bayern. Laut Ernst & Young entfielen sieben der zehn größten Investitionsrunden auf die Haupstadt, die anderen drei auf bayerische Standorte.

„Die wirklich großen Deals werden vor allem in Berlin und Bayern abgeschlossen. Für die anderen Startup-Standorte ist es hingegen schwer, da mitzuhalten“, schreibt die Beratunsgesellschaft in ihrer Pressemitteilung.

Berlins Startup-Szene kommt also mit mehr als 10 Milliarden Euro auf 60 Prozent des insgesamt in Deutschland investierten Kapitals, Bayern kommt mit 4,4 Milliarden Euro auf 26 Prozent.

Auf nach Big B

Doch was zieht junge Startups in die Hauptstadt? „Die Diversität, die Sprachen, die Kunstszene, die alternative Kultur, das alles zeichnet die Stadt aus“, sagt Thomas Prüver von Ernst & Young gegenüber rbb24.

Doch liegt das Interesse an Berlin eben nicht nur an der alternativen Szene, die es so in keiner anderen Stadt Deutschlands gibt. Auch das gesamtwirtschaftliche Umfeld sei entscheidend, sagt Jochen Möbert von Deutsche Bank Research gegenüber rbb24. „Berlins Universitäten zählen in nationalen Rankings oftmals zu den Besten, auch das RKI und die Charité haben einen exzellenten Ruf“, sagt Möbert.

Das meiste Geld floss 2021 an FinTech/InsurTech-Unternehmen, an E-Commerce-Startups sowie in den Bereich Software & Analytics. Weitere Zahlen und Infos findet ihr im Startup-Barometer von Ernst & Young.

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