Life & Style Serien-Tipp: „Der Palast“ und „Eldorado KaDeWe“ bringen euch durch den Januar

Serien-Tipp: „Der Palast“ und „Eldorado KaDeWe“ bringen euch durch den Januar

Der Januar ist kalt, nass und trist. Ein Monat, auf den wir gut und gerne verzichten könnten. Die Sonne scheint kaum und das mit den Neujahrsvorsätzen klappt eh nicht so, wie man es geplant hatte. Bleibt nur eine Möglichkeit: abwarten und Tee (oder gleich Wein) trinken. Am besten jeden Abend eingemummelt auf der Couch vor einer guten Serie. 

Falls ihr eure Must-Watch-Liste auf Netflix, Amazon und Co schon durch habt, kommen hier zwei Serien-Empfehlungen der etwas anderen Art. Die deutschen Produktionen „Der Palast“ (ZDF) und „Eldorado KaDeWe“ (ARD) nehmen euch mit ins Berlin des 20. Jahrhunderts und erzählen Geschichten von Familie und Freundschaft in unglaublich unsicheren und herausfordernden Zeiten. 

Der Schauplatz Berlin

„Der Palast“ spielt im Berlin der 80er Jahre. Die Stadt ist gespalten, eine Mauer trennt Familienangehörige. Doch trotz Spaltung, Abschottung und Verbrechen, ist Berlin in dieser Serie laut, bunt und vielseitig. Im Zentrum des Geschehens steht der Friedrichstadt-Palast, der aus Berlin das Las Vegas des Ostens macht. Grandiose Tanzeinlagen, wunderschöne Kostüme und lebendige Bürger:innen, die das Leben mit Zigaretten, Sekt und sauren Gurken feiern. 

„Eldorado KaDeWe“ spielt deutlich früher, im Berlin der 20er Jahre. Schauplatz ist hier das Luxuskaufhaus KaDeWe. Der beginnende Terror durch den Nationalsozialismus ist deutlich erkennbar und rückt vor allem in der zweiten Hälfte der Mini-Serie immer mehr in der Vordergrund. Gebrochen wird die düstere Stimmung ständig durch übertriebene Tanzeinlagen, Sex, Drogen und körperliche Ausraster der Protagonist:innen. Doch vor allem durch Eines: die Liebesgeschichte von zwei Frauen. 

Die Protagonist:innen

„Der Palast“ erzählt die persönliche Geschichte der Zwillinge Chris und Marlene, die nach ihrer Geburt getrennt wurden und im geteilten Berlin aufwachsen. 1988 treffen die 28-jährigen Schwestern zufällig im Friedrichstadt-Palast in Ost-Berlin wieder aufeinander. Von da an beginnt die Geschichte des doppelten Lottchens. Sie tauschen ihre Identitäten und erkunden die jeweils fremde Seite der Mauer. 

Bild: ZDF / Mathias Bothor

Gespielt werden die Schwestern übrigens von ein und derselben Schauspielerin Svenja Jung. Und was soll man sagen: Die 28-Jährige ist eine Wucht. Svenja Jung glänzt in ihrer Doppelrolle wie kein anderer in der Serie. 

Im Zentrum der Handlung von „Eldorado KaDeWe“ stehen ebenfalls zwei Frauen, die hier jedoch nicht Verwandte, sondern Liebende sind. Die junge Kaufhaus-Angestellte Hedi verliebt sich in Fritzi, die Tochter des KaDeWe-Geschäftsführers. Eine verbotene Liebesbeziehung beginnt und bringt die zwei Frauen in viele brenzlige Situationen. 

Bild: ARD Degeto/RBB/Constantin Film/UFA Fiction/Dávid Lukács

Halt bekommen die beiden von Fritzis Bruder Harry und Buchhalter Georg. Aus den vier Protagonst:innen wird rasend schnell eine Clique, die gemeinsam für ihr Glück kämpfen will. 

Die Hoffnung stirbt zuletzt

Die beiden Serien haben so einiges gemeinsam, auch wenn sie zu ganz unterschiedlichen Zeitpunkten der deutschen Geschichte spielen. Sie drehen sich um junge Menschen, die sich und das Leben lieben und für Freiheit, Gerechtigkeit und eine bessere Zukunft kämpfen. Es gibt in beiden Fällen so vieles, über das man noch sprechen könnte. Aber wir wollen nicht zu viel spoilern. Schaut euch die Serien einfach selbst an. 

Die sechs Folgen von „Der Palast“ findet ihr hier, die sechs Folgen von „Eldorado KaDeWe“ hier.

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