Life & Style Warum ihr die Netflix-Serie „Kleo“ unbedingt sehen solltet

Warum ihr die Netflix-Serie „Kleo“ unbedingt sehen solltet

Schwarzes Haar, goldene Ohrringe, rote Lippen. Blondes Haar, ein Häftlings-Overall, Blut an den Händen. Eier zum Frühstück, Campari Orange zum Lunch, Eier zum Abendessen. Das alles ist Kleo (Jella Haase), die Protagonistin der gleichnamigen Netflix-Serie.

Sie spielt in den 1980ern. Kleo ist DDR-Top-Spionin bei der Stasi. Nach einem Auftrag, der sich gegen einen Geschäftsmann aus West-Berlin richtet, wird Kleo selbst von der Stasi verhaftet und landet im Gefängnis. Nach zwei Jahren kommt sie frei. Der Grund: Die Mauer ist gefallen. Doch warum wurde Kleo überhaupt ins Gefängnis gesteckt?

Von hier an beginnt ein Rachefeldzug, der sich bis Folge acht immer weiter zuspitzt. Von Berlin geht es über Mallorca bis in die chilenische Wüste. Begleitet wird Kleo vom Westberliner Polizisten Sven (Dimitrij Schaad). Ob die beiden am Ende das bekommen, wonach sie sich die ganze Zeit gesehnt haben? Das verraten wir euch natürlich nicht. Dafür geben wir euch ein paar Gründe, warum ihr es unbedingt selbst herausfinden solltet.

Die vielen Gesichter der Jella Haase

Gespielt wird Kleo von Jella Haase, die man mittlerweile aus zahlreichen deutschen Komödien sowie der Netflix-Serie „Kidnapping Stella“ kennt. In „Kleo“ spielt Haase eine Killerin, die einfach bei jedem Mord cool aussieht. Sie tanzt, nachdem sie jemanden erschossen hat und singt, während sie Sprengstoffsätze in ein Sakko näht. Als Zuschauer:in mag man diese junge Frau trotz ihrer mörderischen Taten. Wahrscheinlich, weil sie auch eine lässige und eine mutige Seite hat.

Nostalgie durch Kulissen

Abgeranzte Industriehallen als Elektro-Schuppen in Berlin, pompöse Fincas mit bodentiefen Fenstern und Pool auf Mallorca oder doch einfach das gemütliche Haus des Großvaters, das Blumenmuster an den Wänden, auf den Gardinen und der Sofagarnitur trägt: Diese Kulissen wärmen unser Herz. Auch wenn sich überall blutige Szenen abspielen. Die Macher:innen Hanno Hackfort, Richard Kropf und Bob Konrad („4 Blocks“) wissen genau, wie man uns (junge) Zuschauer:innen mit Retro-Szenerien, warmen Farben und klassischen 80er-Jahre-Outfits vor den Bildschirmen hält.

Ein bisschen aus jedem Genre

In aller erster Linie ist diese Serie ein Drama in acht Akten (hört sich besser an als Folgen). Und ein Agenten-Thriller. Und doch auch irgendwie pure Unterhaltung. Nicht zu vergessen: Etwas Historien-Film steckt auch noch in der Serie. Hier kommen also alle auf ihre Kosten. Alleine deshalb lohnt es für jede:n, diese Serie anzusehen. Kuschelt euch dabei am besten ein – und macht euch eine große Pfanne Rührei. Just sayin.

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