Life & Style „No Hard Feelings“: 3 Job-Learnings von Jennifer Lawrence‘ neuer Rolle

„No Hard Feelings“: 3 Job-Learnings von Jennifer Lawrence‘ neuer Rolle

Die meisten Menschen kennen Jennifer Lawrence wohl aus der Filmreihe „Die Tribute von Panem“ in ihrer Rolle der Katniss Everdeen. Als 2014 der dritte Teil erschien, wurde Lawrence vom Forbes Magazin auf Platz 12 der Liste der „Most Powerful Celebrities“ gewählt. Ein Jahr zuvor hatte sie für ihre Rolle in „Silver Linings“ den Oscar als beste Hauptdarstellerin bekommen.

Jetzt ist die Hollywood-Schauspielerin wieder auf der Leinwand zu sehen, im neuen Film „No Hard Feelings“. Das erste Mal in einer Comedy-Rolle. Zum Plot: Maddie ist Uber-Fahrerin, arbeitet nebenbei noch in einer Bar. Als ihr das Auto weggenommen wird, braucht sie einen Plan B. Sie findet ein ungewöhnliches Job-Angebot. „Date unseren Sohn“ heißt es in der Anzeige. Reiche Eltern suchen für ihren Sohn Percy eine Frau, die ihn flügge machen und so aufs College vorbereiten soll.

Eine Bezahlung in Form von Geld gibt es nicht, dafür aber ein Auto, das Maddie dringend braucht, um weiter Uber zu fahren. Also nimmt Maddie den Job an, merkt allerdings schnell, dass es nicht so easy ist, wie sie dachte.

Am 15. Juni feierte „No Hard Feelings“ in Berlin Deutschland-Premiere. Gemeinsam mit Kollege Andrew Feldman, der Percy spielt und Regisseur Gene Stupnitsky lief Lawrence über den roten Teppich des Zoopalasts und eröffnete anschließend die Premiere auf der Bühne im Kinosaal.

Andrew Felman (l.), Jennifer Lawrence und Gene Stupnitsky. © 2023 Sony Pictures Entertainment Deutschland GmbH

„No Hard Feelings“ erinnert an College-Komödien wie „American Pie“ aus der Jahrtausendwende, die mit ihrem albern-schmutzigen Humor zu einem echten Popkultur-Phänomen wurden. Nur, dass dieser Film mit Jennifer Lawrence moderner ist und am Ende doch irgendwie ein wenig tiefgründiger.

Von der Protagonistin Maddie und ihrem ungewöhnlichen Job kann man in jedem Fall so einiges für’s Arbeits-Leben lernen. Hier drei Learnings (Achtung, enthält Spoiler):

Hab keine Angst, dich zu blamieren

Als Maddie ihr Auto weggenommen wird, muss sie umdisponieren. Also macht sie von jetzt an alles auf Rollschuhen, worin sie nicht wirklich gut ist. Das hält sie allerdings nicht davon ab, auf Rollschuhen zum Bewerbungsgespräch zu fahren. Beim ersten Eindruck legt sie sich fast hin. Kein Grund für Maddie, einen Rückzieher zu machen. Denn sie will diesen Job unbedingt und argumentiert später im Gespräch so für sich, dass jede Panne auf Rollschuhen irrelevant wird. Also: Steht über euren Pannen! Am Ende sind wir nur Menschen und stolpern alle mal.

Alter spielt im Team keine Rolle

Percy macht gerade erst seinen High-School-Abschluss, geht bald auf’s College. Maddie ist über 30. Ursprünlich wollen Percys Eltern für die Stelle eine Frau, die in ihren Zwanzigern ist und sich damit vielleicht ganz gut in Percy hineinversetzen kann. Also macht Maddie sich am Anfang jünger als sie ist. Doch am Ende ist es völlig egal, wie groß der Altersunterschied zwischen den beiden Protagonist:innen ist: Sie finden Gemeinsamkeiten, nähern sich an. Und das Wichtigste: Sie lernen voneinander. So wie im Team alle Generationen voneinander lernen und sich gegenseitigen supporten können.

Auch Jennifer Lawrence selbst scheint sich nicht an Altersunterschieden zu stören. Gegenüber der dpa sagte sie: „Ich denke, es gibt Beziehungen mit großen Altersunterschieden, die einfach wunderbar und bewundernswert sind.“ Also: Hört den Oldies und Youngtimern zu!

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Am Ende zählt das Menschliche, nicht das Materielle

Nachdem Percy und Maddie langsam auf einer Wellenlänge landen, findet Percy heraus, warum Maddie eigentlich den Kontakt zu ihm will. Klar, wegen des Jobs und wegen des Autos, das es als Belohnung geben soll. Daraufin zerstört Percy vor Wut und Enttäuschung den besagten Wagen. Maddie ist traurig, allerdings nicht wegen des Autos, sondern weil sie Angst hat, Percy zu verlieren. Sie gibt alles, um ihn zurückzugewinnen.

Learning: Was bringt das schnellste Auto der Welt, wenn wir keine Freund:innen haben? Vielleicht keine schlechte Idee also, im Job nicht immer mehr zu verlangen, sondern eine starke Beziehung mit seinen Kolleg:innen aufzubauen. Ein Hoch auf die Frolleg:innen!

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