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DAS KRANZBACH: Luxus kann jeder. Abschalten ist die wahre Kunst.

DAS KRANZBACH: Luxus kann jeder. Abschalten ist die wahre Kunst.
Kranzbach/ Peter Koren
Erschienen
Lesezeit5 Min · 936 Wörter

Erfolg, Tempo, Dauerstress? Wer ständig auf der Überholspur unterwegs ist, braucht manchmal einen radikalen Reset. Im DAS KRANZBACH am Fuß der Zugspitze wird Rückzug zum exklusiven Erlebnis. Mit außergewöhnlichen Retreats, japanischer Architektur und einem Spa der Extraklasse. Ein Hideaway für Menschen, die schon viel erreicht haben – und jetzt etwas ganz anderes suchen.

Retreat-Programm: Fünf Wege raus aus dem Hamsterrad

Immer höher, schneller, weiter? Kann man machen. Oder man steigt einfach mal aus. Nicht aus dem Business, sondern aus dem permanenten Leistungsmodus. Genau dafür hat DAS KRANZBACH in den bayerischen Alpen ein ziemlich überzeugendes Konzept entwickelt: Retreats, die Körper und Kopf auf Reset stellen. Ohne Selbstoptimierungswahn, dafür mit Tiefgang, Stil und einer ordentlichen Portion Luxus. Von November bis Februar stehen fünf außergewöhnliche Programme auf dem Plan. Keine spirituelle Massenabfertigung, sondern bewusst gestaltete Auszeiten mit erfahrenen Experten, überschaubaren Gruppen und viel Raum für Individualität. Hier geht es nicht darum, noch besser zu funktionieren. Sondern darum, sich selbst wieder wahrzunehmen.

Bild: Natur und Tiefgang im Kranzbach (Foto: Peter Koren)

Meditation, Aerial Yoga und ein neues Mindset

Den Auftakt macht vom 22. bis 25. November Meditationsexpertin Kim Fleckenstein mit einem Retreat für Fortgeschrittene. Vom 29. November bis 2. Dezember bringt Michaela Mayr mit Faszien- und Yin Yoga neue Beweglichkeit ins Spiel. Spektakulärer wird es vom 6. bis 9. Dezember: Beim Anti Gravity Aerial Yoga mit Sportwissenschaftler Andreas Glowik hängen die Teilnehmer buchstäblich in den Seilen – Schwerelosigkeit statt Schreibtischstarre. Vom 31. Januar bis 3. Februar 2027 lädt Laura Miller zum englischsprachigen Retreat „Release. Reconnect. Reset.“ mit Vinyasa, Meditation und Breathwork. Und vom 21. bis 24. Februar führt Kim Fleckenstein Einsteiger in die Kunst der Meditation ein. Fünf Retreats, fünf Wege raus aus dem Hamsterrad. Und das Beste: Niemand muss hier irgendetwas beweisen.

Mehr infos unter > Retreat by Kranzbach

13 Hektar Freiheit. Null Ablenkung.

Das Setting könnte kaum exklusiver sein. Auf 1.030 Metern Höhe, rund 15 Kilometer von Garmisch-Partenkirchen entfernt, liegt DAS KRANZBACH auf einer 130.000 Quadratmeter großen Bergwiese. Ringsum Wälder, Berge und der freie Blick auf die Zugspitze. Keine Durchgangsstraße. Keine Nachbarn. Keine Tagesgäste. Stattdessen ein Adults-only-Refugium, das Luxus neu definiert: als Freiheit, einfach nichts tun zu müssen. 137 Zimmer in elf Kategorien bieten Rückzugsorte mit Blick ins Grüne. Wer morgens die Vorhänge öffnet, sieht keine Skyline, sondern Berggipfel und Wälder. Ein ziemlich radikaler Kontrast zum Alltag zwischen Business-Class-Lounge und Boardroom.

Eine Rebellin mit ziemlich gutem Geschmack

Das historische Herzstück ist das Mary Portman House, ein englisches Landhaus aus dem Jahr 1913. Seine Bauherrin Mary Isabel Portman war eine bemerkenswert unabhängige Londoner Musikerin, die sich hier ihren persönlichen Rückzugsort schuf. Ein Haus für Kreativität, Selbstbestimmung und Begegnungen mit Gleichgesinnten. Eine Frau, die schon vor über 100 Jahren wusste, dass wahre Freiheit manchmal bedeutet, sich den Erwartungen anderer zu entziehen. Heute trifft diese Geschichte auf moderne Architektur aus Holz, Glas und Naturstein.

Bild: Resort zum Wohlfühlen für alle Sinne (Foto: Peter Koren)

Japanische Stille statt digitalem Dauerfeuer

Das architektonische Highlight versteckt sich mitten im Wald: das Meditation House des japanischen Stararchitekten Kengo Kuma. Eine reduzierte Holzkonstruktion mit großzügigen Glasfronten, die Natur und Architektur miteinander verschmelzen lässt. Ein Raum für Yoga, Meditation und konzentrierte Stille. Kein Spektakel, keine Ablenkung. Nur Wald, Licht und die eigenen Gedanken. Für notorische Multitasker möglicherweise die anspruchsvollste Übung des gesamten Aufenthalts.

Spa Deluxe: 3.500 Quadratmeter für den perfekten Reset

Wellness können viele. DAS KRANZBACH macht daraus eine eigene Disziplin. Auf 3.500 Quadratmetern erstreckt sich eine Spa-Landschaft, die selbst anspruchsvolle Vielreisende beeindrucken dürfte. Sieben Pools, acht Saunen, Dampfbäder und großzügige Ruhezonen verwandeln das Badehaus in einen luxuriösen Gegenentwurf zum permanenten Leistungsdruck. Besonders spektakulär: die Außenpools mit Blick auf die Bergwelt, ein japanisch inspirierter Onsen und die Baumwipfelsauna. Wer lieber über den Dingen steht, findet auf den Yoga- und FKK-Dachterrassen ein 360-Grad-Alpenpanorama. Dazu kommen Massagen, individuelle Körperbehandlungen und ein separater Ladies Spa. Das Besondere: Die gesamte Wellnesswelt ist ausschließlich Hotelgästen vorbehalten. Keine Tagesgäste, kein Gedränge, kein Kampf um die beste Liege. Stattdessen viel Raum, Ruhe und die Freiheit, einfach mal abzutauchen.

Bild: Sauna-Oase inmitten der Natur (Foto: Peter Koren)

Outdoor statt Outlook

Draußen beginnen Wanderwege direkt vor der Tür. Im Winter locken Langlauf, Winterwanderungen und verschneite Berglandschaften, im Sommer Mountainbike-Touren und alpine Wanderungen. Wer möchte, startet mit Yoga in den Tag, verschwindet anschließend im Wald und taucht nachmittags im warmen Außenpool wieder auf. Alles kann, nichts muss. Das ist hier keine Marketingfloskel, sondern das eigentliche Konzept.

Fine Dining ohne großes Theater

Auch kulinarisch verzichtet DAS KRANZBACH auf überflüssige Inszenierung. Regionale Bio-Produkte, raffinierte vegetarische und vegane Gerichte, eine eigene Bäckerei und Konditorei sowie ein Kräutergarten mit rund 130 Pflanzen bilden die Grundlage. Vier Restaurants bieten unterschiedliche Atmosphären: vom Panoramarestaurant mit Zugspitzblick über das lichtdurchflutete Greenhouse bis zum intimen Kaminzimmer. Genuss mit Anspruch, aber ohne Dresscode fürs Ego.

Bild: Sommer wie Winter ein Platz für die Seele (Foto: Peter Koren)

Der größte Luxus? Niemand will etwas von dir.

DAS KRANZBACH ist kein Ort für Menschen, die ihren nächsten Statuspost planen. Sondern für diejenigen, die verstanden haben, dass Erfolg nicht nur bedeutet, sich alles leisten zu können. Sondern auch, sich Zeit zu nehmen. Für Stille. Für neue Perspektiven. Für sich selbst. Denn wer immer nur Vollgas gibt, verpasst irgendwann die Aussicht.

Und manchmal ist der größte Gewinn, einfach mal nicht gewinnen zu müssen.

Weitere Informationen und Retreat-Termine: www.daskranzbach.de

Günther Suchy

Head of Digital Editorial

Günther Suchy ist bei Business Punk Head of Digital Editorial. Daneben ist der promovierte Volkswirt Professor für Kommunikation und Journalismus an der Duale Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) am Campus Ravensburg – also einer, der die Medienwelt nicht nur lehrt, sondern lebt. Als gelernter Redakteur kennt er den Journalismus und die digitalen Medien jenseits des Elfenbeinturms: An der DHBW Ravensburg leitet das Hochschulradio „Das kleine U-Boot“, baut crossmediale Ausbildungs- und Produktionsformate auf und hält dabei immer den Finger am Puls der Branche. Bevor er an die staatliche Hochschule nach Ravensburg kam, war Suchy unter anderem in der Unternehmenskommunikation von MAN und in leitenden Funktionen digitaler Medienprojekte tätig – sowie als Online-Redaktionsleiter der Automotive-Formate bei Motorvision (DSF). Seine Lehr- und Forschungsprojekte bringen ihn immer wieder an Universitäten und Hochschulen in aller Welt, u.a. nach Shanghai/China, Chile oder Marrakesh/Marokko. Im Königreich Bhutan lehrte er 2024 und 2025 am Royal Thimpu College und gab Seminare am Nationalen Olympischen Komitee zum Thema „Nachhaltigkeitskommunikation im Sport“. An der Universität Durban in Südafrika unterrichtet er regelmäßig das Thema "Green Startups" und vermittelt in Praxis-Workshops Know-how zu innovativen Gründerthemen. Zwischen Subkultur, Startup-Mindset und System fühlt er sich zu Hause – und genau aus dieser Perspektive schreibt er für Business Punk.