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Atompoker eskaliert: Israel schlägt zu, Iran rüstet auf

Die Spannungen zwischen Israel und dem Iran erreichen nach dem israelischen Angriff einen neuen Höhepunkt
Shutterstock Die Spannungen zwischen Israel und dem Iran erreichen nach dem israelischen Angriff einen neuen Höhepunkt
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Die britische Seehandelsorganisation warnt Reeder bereits vor erhöhten Risiken im Persischen Golf, im Golf von Oman und entlang der Straße von Hormus. Die Drohung des iranischen Verteidigungsministers Aziz Nasirzadeh klingt indes unmissverständlich: Sollten die USA den Iran angreifen, würde Vergeltung folgen – sämtliche US-Basen seien in Reichweite.

Europas Geduld am Ende

Die IAEA-Resolution zeigt, dass auch die europäischen Partner die Geduld verlieren. Deutschland, Frankreich, Großbritannien und die USA brachten den Antrag gemeinsam ein. Doch die Abstimmung offenbarte auch die Spaltung innerhalb der UN-Organisation: Von 35 Ländern stimmten 19 mit Ja, elf enthielten sich, Russland und zwei weitere Länder stimmten dagegen.

Der Atomkonflikt mit dem Iran steht an einem kritischen Wendepunkt. Die militärische Eskalation könnte Teheran zu mehr Flexibilität in den Verhandlungen zwingen – oder genau das Gegenteil bewirken. Die iranische Drohung, bei weiteren Sanktionen komplett aus dem Atomwaffensperrvertrag auszusteigen, schwebt wie ein Damoklesschwert über der Region.

Die kommenden Wochen werden entscheidend sein. Sollten die diplomatischen Bemühungen scheitern, steht Trump vor einer folgenschweren Entscheidung: Entweder Israel im Falle eines umfassenderen Konflikts zur Seite zu springen oder selbst einen Militärschlag gegen iranische Atomanlagen zu führen. Die Uhr für eine diplomatische Lösung tickt – während die nukleare Bedrohung wächst.

Quelle: Handelsblatt

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