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Deutsche Supermarkt-Kette in Schieflage – jeder zehnten Filiale droht die Schließung

tegut muss Stellen kürzen und Filialen schließen
Foto: picture alliance / imageBROKER | Arnulf Hettrich
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Aber warum dieser Schritt? Laut Migros Zürich hat Tegut in den letzten Jahren Schwierigkeiten gehabt, das volle Marktpotenzial auszuschöpfen. Die Umsatz- und Profitabilitätsentwicklung sei unzureichend. Ein schwerer Schlag für ein Unternehmen, das lange Zeit als Vorreiter im Bio-Segment galt.

Ein neuer Kurs für Tegut

Die nachhaltige Positionierung von Tegut steht auf dem Prüfstand. „Dass Mitarbeitende von Tegut das Unternehmen verlassen müssen, ist sehr bedauerlich“, so Patrik Pörtig, Geschäftsleiter der Genossenschaft Migros Zürich. Der Fokus liegt nun darauf, den Stellenabbau so sozialverträglich wie möglich zu gestalten. Betroffen sind vor allem die zentralen Dienste, darunter SCM Logistik Michelsrombach und administrative Funktionen in der Zentrale Fulda.

Zur Zukunft der einzelnen Standorte hält sich Tegut noch bedeckt. Erst, wenn neue Verträge abgeschlossen sind, sollen weitere Informationen folgen. Ziel ist es, dass neue Betreiber die Filialen „gleich mit dem Team vor Ort übernehmen“ – ein Hoffnungsschimmer für die Mitarbeiter. Ziel sei es, so eine Sprecherin des Unternehmens gegenüber „InFranken“, dass die Teams in den betroffenen Filialen möglichst erhalten bleiben.

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