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DHDL-Recap: „Sie können Powackeln nicht patentieren“

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Dafür macht uns der nächste Pitch völlig fertig. Denn Carola Stock und Immanuel Rebarczyk aus Leipzig wollen mit dem Quatsch-Produkt Smicies – ja, was eigentlich? Das ist, erklären sie, so eine Pille, die die Lust nach Pikantem stillen soll. Das Smicies-Logo zeigt eine Pizza, und uns erinnert das an eine eine Art überteuertes Carazza, den nicht tot zu kriegenden Klassiker von der Spätbier-Tanke.

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Triumph der Halbwissenschaft. Credit: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Mit Erstaunen betrachten wir die nächsten Minuten: das nicht vorhandene Problem, das gelöst werden soll. Dann den Gründer, der redet und redet und offenbar nicht versteht, dass ein großer Teil der Freude an Fastfood aus einer ordentlichen Portion Selbsthass besteht. Die weißen Kittel, die Wissenschaft darstellen sollen. Die Ankündigung des Produkts als „Weltsensation“. Am Ende noch die Anmaßung, Leuten mit einem nicht fertigen Snack gegenüber zu treten. (Maschmeyer: „Und das haben Sie an Menschen getestet?“) Unsere Meinung als echte Big-Rösti-Kenner: schlimmster Pitch ever, sogar ablehnungswürdiger als Trinity aus der vorletzten Episode.

Wenigstens konnten sich die Gründer eine sweete Story zurechtlegen, weil sie sich wohl einst beim DHDL-Public Viewing kennen gelernt haben und nun ein Paar sind, privat wie auch geschäftlich. Rebarczyk erzählt mittendrin die schreckliche Geschichte, dass er irgendwann mal Bock auf was Herzhaftes hatte, aber nichts richtiges essen wollte – also nichts wie rein mit dem feuchten Finger in das Glas Gemüsebrühe. Aus dieser Nicht-Not ist ihm die Idee zu Smicies gekommen.

Frolic für Menschen

Jetzt wollen sie 50.000 Euro für 15 Prozent an der Firma. Aber sogar Food-Thelen schmeckt es nicht, und dass die Dinger nur zwei Kalorien haben, kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich ein Geniestreich wie Carazza nicht einfach so mirnichtsdirnichts ersetzen lässt. Naja. Wenigstens ist dieses nach Menschen-Frolic aussehende Zeug nicht vegan.

Also alle Löwen raus, nix mit Investment. Wenigstens erfahren wir bei diesem Pitch, dass Williams früher mal Sägespäne gegessen hat. „Aber das will ich nicht vertiefen“, enttäuscht sie uns.

Kommt noch was richtig Gutes? Schwierig: Benjamin Rudolph, Max Keßler und Matthias Geertsema von Ello aus Stuttgart wackeln rein, und die Jungs sehen allesamt so aus, als gäbe es einen fiesen Song von KIZ über die.

Zweite Chance auf DHDL-Karma

Aber: „Wir machen was Sinnvolles für eine vernachlässigte Zielgruppe, belehrt uns Keßler. „Nicht beliebt, aber wichtig, springt ihm Geertsema bei. Rudolph sagt: „Hier ist das unsexiest product alive, und präsentiert einen elektrischen Rollator. Der wird per Fingerdruck elektrisch angetrieben und beim Bergabgehen gebremst. Die Gründer wollen 250.000 Euro für 10 Prozent

Soll für die Löwen heißen: Wer letzte Woche bei Frühchen Paul nicht zugeschlagen hat, bekommt hier die zweite Karma-Chance.

Also erstmal Story-Time, um die Tränendrüsen zu ölen: Ein Freund von Geertsema hat eine Oma auf der Schwäbischen Alb, und die kam nach dem Einkauf nicht mehr den Berg nach Hause hoch. Jetzt sollen 50 Stück sollen pro Monat verkauft werden, 30 Stück sind über Sanitätshäuser vorbestellt. „Genau der richtige Markt, sagt Dümmel. Aber so ein Ding passt halt nicht ins Regal: Er ist raus.

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Was für ein Skateboard ist das? Credit: MG RTL D / Bernd-Michael Maurer

Wir erfahren in den Minuten danach faszinierende Rollator-Facts: etwa, dass 650.000 Stück pro Jahr in Deutschland verkauft werden. Kofler ist mit 20 Prozent dabei.

Aber auch Thelen, der begeistert ein “100-Millionen-Unternehmen” draus machen will: “Ich bin ein nerviger Investor”, der mehr draus machen will.

Maschmeyer “fällt ein”, dass er beim Lazarett-Portal pflege.de investiert ist und will den Ello-Rollator angliedern. Kofler nachdenklich: “Jeder von uns muss einen Teil haben, der den Schweiß der edlen Wert ist.” Was meint er damit? Egal, keine Zeit, denn er kommt mit dem Kombi-Angebot von ihm und Maschmeyer um die Ecke: 350.000 Euro für 30 Prozent.

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