Digitaler Euro unsicher? Diese Probleme sehen Experten
Datenschutz: Ein Drahtseilakt
Eine internationale Arbeitsgruppe für Datenschutz und Technologie hat ernsthafte Bedenken gegenüber „Netzpolitik“ geäußert. Der digitale Euro könnte der EZB Einblicke in die privaten Finanzgeschäfte gewähren. Das erinnert an Big Brother und umfassende Überwachung. Experten warnen vor „Profilbildung und Überwachung von Individuen“. Finanzdaten könnten weit mehr offenbaren als nur den Kontostand: Gesundheit, sexuelle Orientierung, politische und religiöse Ansichten könnten offengelegt werden.
Forderungen der Experten: Klare Regeln und Pseudonyme
Um diese bedrohliche Vision zu verhindern, fordern Datenschützer klare Regeln. Banken und Behörden sollten nur minimalen Zugriff auf Daten haben. Ein Vorschlag ist, Pseudonyme für alle Transaktionen zu nutzen. Nur bei größeren Summen sollten die echten Identitäten offengelegt werden. Das klingt nach einem vernünftigen Kompromiss, oder?