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Freelancer im Wahlkampf: Parteien ohne Plan?

Freelancer fühlen sich von der Politik ignoriert
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Freelancer fühlen sich von der Politik ignoriert. Soziale Absicherung und weniger Bürokratie sind gefragt. Doch welche Partei liefert? Ein Überblick zur Bundestagswahl 2025.

Die Bundestagswahl 2025 steht vor der Tür und für Deutschlands rund 3,6 Millionen Solo-Selbstständige sind die politischen Weichenstellungen von entscheidender Bedeutung. Als Motor der Innovation in der deutschen Wirtschaft werden Freelancer oft in einem auf Angestellte zugeschnittenen System übersehen. Laut dem Freelancer-Kompass 2024 fühlen sich 78 Prozent der Freelancer von der Politik nicht ausreichend berücksichtigt. Doch welche Partei bietet die besten Perspektiven für Deutschlands Freelancer?

Freelancer und ihre Herausforderungen

Freelancer stehen in Deutschland vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Ein Hauptproblem ist die soziale Absicherung. Viele Freelancer haben keinen Zugang zu bezahlbaren und flexiblen Modellen für Renten-, Kranken- oder Arbeitslosenversicherung. Bürokratische Hürden, von Umsatzsteuerregelungen bis zur Vertragsgestaltung, kosten wertvolle Zeit, die besser in die eigentliche Arbeit fließen könnte. Die Unsicherheit durch die Rechtslage zur Scheinselbstständigkeit sorgt zudem für Unbehagen bei Auftragnehmern und Auftraggebern.

Steuerlich sind Freelancer stark belastet, obwohl sie ihre soziale Absicherung selbst finanzieren müssen. Krisenzeiten wie die COVID-19-Pandemie haben gezeigt, wie verletzlich viele Solo-Selbstständige sind, da staatliche Hilfen oft unzureichend waren.

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