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Immer mehr Menschen in Kurzarbeit: Das ist der Grund

Kurzarbeit
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Kurzarbeit als Rettungsanker

Um die schwierige Phase zu überstehen, hat die Wörner GmbH Kurzarbeit für alle Beschäftigten angemeldet. Zwischen 50 und 60 Mitarbeiter, vor allem aus der Montage und Produktion, sind betroffen. Die Entscheidung, wer konkret in Kurzarbeit gehen wird, steht noch aus. Die Mitarbeiter schwanken zwischen Verärgerung und Verständnis. Zumindest garantiert die Kurzarbeit, dass vorerst kein Stellenabbau zu erwarten ist.

Hoffnung und Innovation

Trotz der Herausforderungen gibt es auch positive Signale. Die Wörner GmbH nutzt die Krise als Chance für Zukunftsinvestitionen. Geplant sind die Digitalisierung des Vertriebs und die Optimierung der Montage-Prozesse in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut. Geschäftsführer Weber zeigt sich gegenüber „tagesschau.de“ optimistisch: „Wir werden die Zeit für zwei große Projekte nutzen. Zum einen wollen wir unseren Vertrieb digitalisieren. Zum anderen wollen wir zusammen mit dem Fraunhofer-Institut unsere Montage-Prozesse optimieren.“ Diese Maßnahmen sollen sicherstellen, dass das Unternehmen gestärkt aus der Krise hervorgeht.

Ursachen der Krise

Die Gründe für die aktuelle Situation sind vielfältig. Der Strukturwandel in der Automobilindustrie, gepaart mit einer schwächelnden Konjunktur, setzen den Maschinenbauern stark zu. Europäische Hersteller stehen unter enormem Druck, da neue Konkurrenz aus China die Preise drückt. Das führt dazu, dass die Produktion bei vielen Unternehmen nicht mehr ausgelastet ist.

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