party like a punk · 3D-Werbefläche Berlin

Interview mit Fritz Frey: Wie HYGH die Regeln der Außenwerbung neu definiert 

Das Center Berlin mit visusalisiert mit einem 3D-fähigen LED-Screen.
HYGH Foto: HYGH
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Lesezeit6 Min · 1.195 Wörter
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Welche regulatorischen oder infrastrukturellen Hürden begegnen euch regelmäßig? 

Die größte Hürde sind Genehmigungen. In Deutschland ist der öffentliche Raum stark reguliert und digitale Screens müssen zahlreiche Auflagen erfüllen, vom Stadtbildschutz bis zu Sicherheitsvorgaben. 

Werbung verändert Städte. Welche Verantwortung habt ihr als Betreiber? 

Unsere digitalen Screens sind integraler Bestandteil des öffentlichen Raums. Sie dienen nicht allein kommerziellen Zwecken, sondern bieten auch eine Plattform für kulturelle und gesellschaftliche Inhalte. Das ist uns wichtig, warum wir beispielsweise auch mit Partnern wie der MitVergnügen, der Berlinale, Sportvereinen oder verschiedenen NGos zusammenarbeiten. Als Betreiber tragen wir natürlich die Verantwortung an Qualität, Relevanz und gesellschaftliche Akzeptanz. 

Zum Schluss: Außenwerbung ist heute ein Highlight in Städten wie London oder Seoul. Wird der Potsdamer Platz euer Times Square? 

Es geht uns nicht um den Vergleich. Der Potsdamer Platz hat seinen eigenen Charme. Unser Screen ist ein Symbol für digitale Stadtentwicklung – für ein Berlin, das Mut hat, weiterzugehen. Ein Publikumsmagnet, ja. Aber ein Berliner Magnet. Kein Klon des Times Square, sondern ein eigenes spannendes Kapitel für die Stadt. 

Vielen Dank für das Gespräch, Fritz. Wir sind gespannt, ob der Potsdamer Platz bald wirklich zum Berliner Times Square wird! 

Portrait Carsten Puschmann

Carsten Puschmann

Serial Entrepreneur/ Investor