work wise · Boris Pistorius

K-Frage bei der SPD Scholz vs Pistorius – das ist der aktuelle Stand

Die SPD ist in der K-Frage uneins
Foto: picture alliance / SVEN SIMON | Frank Hoermann / SVEN SIMON
Erschienen
Aktualisiert
Lesezeit2 Min · 491 Wörter
Seite3 / 3

Während Verteidigungsminister Pistorius am Montag durch seine Aussage, „nie irgendetwas ausschließen“ zu wollen, für Gesprächsstoff sorgte, hält er sich nun bedeckt. Bundeskanzler Scholz reagierte zurückhaltend auf die Äußerungen seines Ministers. In einem Interview mit Welt-TV bemängelte er, es sei „ein bisschen schwierig, was da so alles immer in alle Worte hineingepackt wird“.

Die aktuelle Debatte zeigt, wie fragil die Geschlossenheit innerhalb der SPD ist. Die Partei riskiert, durch interne Streitigkeiten an Glaubwürdigkeit zu verlieren. Unabhängig davon, wer letztlich als Kanzlerkandidat ins Rennen geht, hat die SPD bereits an Ansehen eingebüßt. Die Parteiführung muss schnell handeln, um weiteren Schaden abzuwenden und die Partei wieder zu einen. Viel Zeit bleibt nicht mehr, will die SPD nicht mit einer Lame Duck an der Spitze in den Wahlkampf gegen Friedrich Merz und die CDU ziehen. Chancen dürften sie dann wohl keine haben.

Portrait Business Punk Redaktion

Business Punk Redaktion

Hier schreibt die Business-Punk-Redaktion. Mal er, mal sie, mal gar keiner. Ach und kauft unser Heft! Danke.