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Knallhart-Urteil gegen Google – US-Gericht bestätigt Monopolstellung

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Milliarden für die Vormachtstellung

US-Bezirksrichter Amit Mehta stellte fest, dass Google Milliarden gezahlt hat, um als Standard-Suchmaschine auf Smartphones und Browsern voreingestellt zu sein. Laut US-Behörden zahlt Google jährlich mehr als 10 Milliarden Dollar für diese Privilegien und sichert sich so einen stetigen Strom an Nutzerdaten. „Google ist ein Monopolist und hat sich wie einer verhalten, um sein Monopol zu sichern“, schrieb Mehta in seinem 277-seitigen Urteil.

Der Richter kam zu dem Schluss, dass die Voreinstellung als Standard-Suchmaschine für Google „extrem wertvolles Immobilienbesitz“ sei. Selbst wenn ein neuer Anbieter qualitativ konkurrenzfähig wäre, könnte er nur mithalten, wenn er bereit wäre, Milliarden für die Partnerschaft zu zahlen.

Googles Verteidigung: Qualität setzt sich durch

Googles Anwälte argumentierten, dass Nutzer die Suchmaschine bevorzugen, weil sie nützlich ist. „Google gewinnt, weil es besser ist“, sagte Googles Anwalt John Schmidtlein während der Abschlussplädoyers. Schmidtlein betonte auch, dass Google weiterhin starker Konkurrenz ausgesetzt sei, nicht nur von anderen Suchmaschinen wie Bing, sondern auch von spezialisierten Websites und Apps.

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