work wise · arbeitsrechtliche Konsequenzen

Lügen am Arbeitsplatz: Welche Notlügen zur Kündigung führen können!

Diese Lügen können auf der Arbeit zur Kündigung führen
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Allerdings gibt es Berufe, bei denen auch die privatesten Angelegenheiten, wie der Gesundheitszustand, nicht privat bleiben können, wie Fachanwalt für Arbeitsrecht Guido Völkel gegenüber „T3n.de“ erläutert. So könnte es beispielsweise Abweichungen geben, wenn etwa eine HIV-positive Person im Gesundheitswesen arbeiten möchte, erklärt er.

Was passiert, wenn ich bei einer Lüge erwischt werde?

Lügen haben kurze Beine – dieses Sprichwort gilt vor allem auch in der Arbeitswelt, denn dort können sie schwerwiegende Folgen nach sich ziehen. Laut „Agrarheute.com“ können sie einen „irreparablen Vertrauensverlust“ verursachen. Sogar eine fristlose Kündigung kann eine Konsequenz sein, wenn es eine starke Lüge ist, denn grundsätzlich sind Arbeitnehmende verpflichtet, ehrlich gegenüber dem Arbeitgeber zu sein.

„Lügt der Arbeitnehmer über die Erledigung von Arbeitsaufgaben, kann das eine ordentliche Kündigung rechtfertigen, bei schweren Verstößen auch eine außerordentliche Kündigung“, so Völkel.

Kündigungsgründe sind beispielsweise das Lügen bei dem beruflichen Werdegang oder das Vorgaukeln von falschen anderen oder falschen Zeugnissen. Aber auch der Betrug bei der Arbeitszeit, das Vertuschen von Straftaten oder anderweitiger Betrug ist ein Kündigungsgrund. Fliegt der Lügner auf, haben Arbeitgeber ab diesem Zeitpunkt ein Jahr lang Zeit, das Arbeitsverhältnis anzufechten.

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