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Raketen-Poker: Taurus vs. Oreschnik – Wer hat das stärkere Blatt?

Die Taurus Rakete bestimmt die Debatte um den Ukraine Konflikt
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Oreschnik: Russlands neue Wunderwaffe oder Propaganda-Coup?

Russland feiert unterdessen seine angeblich neue Mittelstreckenrakete „Oreschnik“ (deutsch: Nussstrauch). Präsident Putin verkündete stolz ihren Einsatz gegen die ukrainische Stadt Dnipro und kündigte eine Serienproduktion an.

Technische Spezifikationen der Oreschnik (laut russischen Angaben):

  • Geschwindigkeit: Hyperschall (Mach 10)
  • Reichweite: Kann „Ziele auf dem ganzen Gebiet Europas angreifen“
  • Besonderheit: Angeblich unerreichbar für Flugabwehrsysteme

Doch Experten sind skeptisch. „Wir müssen die russische Panikmache ignorieren“, mahnt der ehemalige US-General Ben Hodges gegenüber der „Stuttgarter Zeitung“. Viele vermuten, dass es sich bei der Oreschnik um eine modifizierte Version der bekannten RS-26 Rubesch handelt.

Rüstungswettlauf: Wirtschaftliche Dimensionen und globale Implikationen

Der Wettstreit um die modernsten Raketensysteme hat auch eine erhebliche wirtschaftliche Komponente. Rüstungskonzerne wie MBDA, Hersteller des Taurus, profitieren von der gesteigerten Nachfrage. Gleichzeitig stellt die Produktion hochkomplexer Waffensysteme enorme Anforderungen an Forschung und Entwicklung.

Die geopolitischen Auswirkungen sind nicht zu unterschätzen. „Beim Start solcher Raketen weiß man bis zum Einschlag nicht, ob sie nuklear oder konventionell bestückt ist“, warnt Ulrich Kühn vom Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg in einem Bericht der „Stuttgarter Zeitung“. Dies erhöht das Risiko von Fehlkalkulationen und unbeabsichtigten Eskalationen.

Für die Wirtschaft bedeutet der Rüstungswettlauf eine Gratwanderung zwischen lukrativen Aufträgen und ethischen Bedenken. Unternehmen müssen sich der Frage stellen, inwieweit sie an der Produktion von Waffen beteiligt sein wollen, die potentiell verheerende Auswirkungen haben können.

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