AnlagePunk · Abfindung

Steuerfalle Bonus und Abfindung: So bleibt mehr vom Geld

Geld
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Doch keine Panik: Am Ende des Jahres wird das gesamte Einkommen betrachtet. Sollte die Bonuszahlung zu einem übermäßigen Steuerabzug geführt haben, gibt es die Differenz über die Steuererklärung zurück. Wichtig zu wissen ist auch, dass Bonuszahlungen nicht nur der Lohnsteuer, sondern auch den Sozialabgaben unterliegen. Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung verlangen ihren Anteil.

Der richtige Zeitpunkt für Bonuszahlungen

Der Zeitpunkt der Bonusauszahlung kann entscheidend sein. Steuerfreibeträge, wie der Grundfreibetrag, beeinflussen die endgültige Steuerlast. Ein höherer Grundfreibetrag im nächsten Jahr kann vorteilhaft sein. 2024 liegt er bei 11.784 Euro, 2025 steigt er auf 12.096 Euro. Eine Verschiebung der Auszahlung ins nächste Jahr könnte also bares Geld sparen.

Abfindungen und ihre Steuerfalle

Abfindungen sind ein anderes Kapitel. Sie sind zwar sozialversicherungsfrei, werden aber als Einkommen versteuert. Der persönliche Steuersatz entscheidet über die Höhe der Steuer, die zwischen 14 und 45 Prozent liegen kann. Auch hier greift die Steuerprogression, was bedeutet, dass eine Abfindung das Einkommen schlagartig erhöht und somit auch die Steuerlast.

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