Tech & Trends Tesla bringt Grok nach Europa: 9,99 Euro im Monat für eine Beta, die nichts steuert

Tesla bringt Grok nach Europa: 9,99 Euro im Monat für eine Beta, die nichts steuert

Die Strategie dahinter ist durchschaubar: Tesla bindet Kunden an kostenpflichtige Abos, während die Konkurrenz KI-Assistenten standardmäßig integriert. Mercedes, BMW und Audi arbeiten längst an Systemen, die Fahrzeugfunktionen vollständig steuern – ohne Zusatzkosten. Wer jetzt 10 Euro für Grok zahlt, finanziert Teslas Entwicklungsabteilung mit. Early Adopters sollten abwarten, bis Grok mehr kann als Routen anpassen. Wer echte Sprachsteuerung will, greift zur alten Tesla-Funktion – die ist wenigstens kostenlos.

Häufig gestellte Fragen

Welche Funktionen bietet Grok im Tesla wirklich?

Grok beantwortet Fragen mit Echtzeitinformationen und passt Navigationsrouten an. Fahrzeugfunktionen wie Sitzheizung, Klimaanlage oder Mediensteuerung bleiben unerreichbar – dafür muss weiterhin die alte Sprachsteuerung genutzt werden. Die Beta-Version zeigt, dass Tesla den Assistenten noch nicht vollständig integriert hat.

Lohnt sich das Premium-Abo für Grok?

Für 10 Euro monatlich erhält man einen Chatbot, der weniger kann als die kostenlose Basissteuerung. Wer keine WLAN-Verbindung via Smartphone nutzen will, zahlt für eingeschränkte Funktionen. Konkurrenten wie Mercedes und BMW bieten umfassendere KI-Assistenten ohne Zusatzkosten – Tesla kassiert hier für eine unfertige Lösung.

Warum kann Grok keine Fahrzeugfunktionen steuern?

Tesla hat Grok bislang nur als Informations- und Navigationsassistent implementiert. Die Integration in die Fahrzeugsteuerung fehlt komplett – ein Rückstand gegenüber anderen Premium-Herstellern. Die parallele Nutzung der alten Sprachsteuerung zeigt, dass Grok die bestehenden Systeme nicht ersetzen kann.

Welche Tesla-Modelle unterstützen Grok?

Nur Fahrzeuge mit AMD-Ryzen-Prozessor ab Mitte 2021 erhalten Zugriff auf Grok. Ältere Modelle bleiben ausgeschlossen, obwohl sie technisch für Sprachassistenten geeignet wären. Tesla schließt damit einen erheblichen Teil der Bestandskunden von neuen Features aus – eine fragwürdige Produktstrategie.

Wie unterscheidet sich Grok von anderen Auto-Assistenten?

Grok bietet anpassbare Persönlichkeiten und Echtzeitinformationen, bleibt aber bei der Fahrzeugsteuerung hinter der Konkurrenz zurück. Mercedes MBUX und BMWs Intelligent Personal Assistant steuern Klimaanlage, Sitzeinstellungen und Infotainment vollständig – Funktionen, die Grok nicht beherrscht. Tesla verkauft hier eine Beta-Version als Premium-Feature.

Quellen: t3n

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