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Trotz Rekordgewinn: Siemens will tausende Jobs streichen

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Siemens plant, bis zu 5000 Stellen in der Digitalsparte abzubauen, trotz eines Rekordgewinns. Die Herausforderungen im Digitalgeschäft und die globalen wirtschaftlichen Bedingungen zwingen den Konzern zu drastischen Maßnahmen.

Siemens, der Münchner Technologieriese, steht vor einer Zerreißprobe. Während das Unternehmen gerade ein Rekordergebnis verkündet hat, droht in der Digitalsparte ein massiver Stellenabbau. Was steckt hinter diesen widersprüchlichen Entwicklungen?

Herausforderungen im Digitalgeschäft

Die Digitalsparte von Siemens, einst das Aushängeschild des Konzerns, kämpft mit erheblichen Schwierigkeiten. Besonders die Nachfrage nach Automatisierungstechnik schwächelt in Europa und China. „Wir werden die eine oder andere Anpassung machen müssen – weltweit“, so Siemens-Chef Roland Busch am Donnerstag auf der Bilanzpressekonferenz in München. Bis zu 5000 Stellen könnten betroffen sein, obwohl es gleichzeitig 8000 offene Positionen im Unternehmen gibt. In Deutschland bleibt der Stellenabbau jedoch überschaubar, berichtet das „Manager Magazin“

Siemens ist nicht allein. Auch andere Dax-Unternehmen wie Lufthansa und Volkswagen kürzen Stellen. Die deutsche Wirtschaft steht vor einer Krise, die durch globale Handelshemmnisse und eine schwächelnde Autoindustrie noch verschärft wird. Siemens muss sich in diesem schwierigen Umfeld behaupten und gleichzeitig seine Wachstumsstrategie anpassen.

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