Wer nichts weiß, zahlt drauf
Die CRIF-Studie „Banking on Banks 2026“ zeigt: 78 Prozent der Europäer:innen sorgen sich um ihre Finanzen, nur 29 Prozent fühlen sich von ihrer Bank wirklich unterstützt. Warum Banken und Online-Händler jetzt auf Daten statt Bauchgefühl setzen müssen.
Unsichere Zeiten machen vorsichtig.
Für die neue Studie „Banking on Banks 2026“ hat CRIF europaweit Verbraucher und Unternehmen zu ihrer finanziellen
Lage befragt. Das Ergebnis: 78 Prozent der Europäer:innen sorgen sich um ihre Finanzen im kommenden Jahr, so viele wie zuletzt nach der Pandemie.
Gleichzeitig wächst der Anspruch an die eigene Bank: 57 Prozent der Verbraucher:innen erwarten, dass Finanzdienstleister gerade in schwierigen Zeiten bezahlbare Produkte anbieten, nur 29 Prozent haben aber das Gefühl, dass ihre Bank das tatsächlich leistet.
Ähnlich sieht es bei Unternehmen aus: 41 Prozent der befragten Entscheider:innen sagen, Banken verstünden die Bedürfnisse ihrer Firma schlicht nicht, bei kleinen Unternehmen sind es sogar 56 Prozent.
Ein Grund dafür liegt tiefer als reines Misstrauen: Viele wissen selbst kaum, wie es um die eigenen Finanzen steht. 14 Prozent der Verbraucher:innen greifen inzwischen häufiger zu Buy-now-pay-later-Angeboten, unter denjenigen, die zuletzt einen Kredit abgelehnt bekamen, sind es sogar 29 Prozent, oft ohne die Folgen für die eigene Bonität wirklich zu überblicken.
Auch beim Thema Betrug zeigt sich diese Unsicherheit: 71 Prozent der Verbraucher:innen fürchten, dass künstliche Intelligenz Kriminellen neue Möglichkeiten eröffnet, doch nur 28 Prozent halten Europas Finanzsystem für ausreichend gewappnet. Auf Unternehmensseite sehen 60 Prozent Cyberkriminalität inzwischen als ernsthafte Bedrohung für den eigenen Betrieb.
| Fakten der CRIF-Studie „Banking on Banks 2026“ |
| 79 % sorgen sich um ihre Zukunft |
| 38 % erwarten weniger Geld am Monatsende |
| 52 % sehen Inflation als größtes Risiko |
| 40 % fürchten wirtschaftliche Folgen geopolitische Krisen |
| 51 % planen Ausgabenkürzungen |
Wer in diesem Umfeld nicht nur reagiert, sondern seine Kunden wirklich versteht, verschafft sich einen Vorsprung, den weder Zinsen noch Werbebudgets ersetzen können. Eine Hilfe dabei kann die komplette CRIF-Studie sein.