Aus Fehlern lernen: So versucht die Biermarke “Skol“ ihr negatives Sex-Image zu beseitigen

Für eine Brand ist die Reputation sehr wichtig – ein Knacks am Image kann bereits das Ende der Marke bedeuten – selbst dann, wenn die Qualität stimmt. Was passiert, wenn man mit einer Marketingkampagne daneben liegt, hat die Brauerei Skol zu spüren bekommen. Seit ihrer Gründung 1964 machte die brasilianische Biermarke immer wieder mit sexistischen Werbespots negative Schlagzeilen und wurde 2013 sogar mit diesen zwei Werbanzeigen die Buzzfeed-Liste „13 of the Most Sexist Beer Ads of All Time“ gesetzt.

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Jetzt scheinen auch die Köpfe hinter Skol verstanden zu haben, dass ein Image-Wechsel dringend von Nöten ist um bei der Zielgruppe noch gefragt zu sein. Deshalb wurden sechs Künstlerinnen beauftragt, die alte Werbeposter umzugestalten. „Diese Bilder sind ein Teil unserer Vergangenheit… Aber die Welt hat sich verändert und das Gleiche gilt für Skol“, erklärte das Unternehmen laut W&V. Ein PR-Video zeigt, wie das aussehen kann:.

Ob man wirklich aus den Fehlern gelernt hat oder ob das alles nur eine reine PR-Aktion ist, um wieder positive Schlagzeilen zu machen, bleibt offen. Im Netz wurde die Aktion jedenfalls ziemlich positiv aufgenommen.

 


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