Productivity & New Work Körpersprache: Diese Fehler solltest du im Bewerbungsgespräch vermeiden

Körpersprache: Diese Fehler solltest du im Bewerbungsgespräch vermeiden

Da sitzt man nun: Im Wartezimmer des Konzerns, an die Decke starrend und ungewiss darüber, wie das anstehende Bewerbungsgespräch verlaufen wird. Sitzt die Krawatte? Vielleicht doch lieber ausziehen? Wie reagiert man auf Fragen bezüglich des Ehrenamts, das man nie ausgeübt hat? Krise.

Mindestens genau so wichtig wie die eigene Kompetenz und die Stationen auf dem Lebenslauf ist auch eines: die Körpersprache. Vor allem in Positionen, in denen man mindestens mit Kollegen, wahrscheinlich aber auch mit Kunden zu tun haben wird, ist das Auftreten besonders wichtig. Welche Fehler sind die häufigsten, die man beim persönlichen Gespräch macht?

Kein Augenkontakt

Schau mir in die Augen – beziehungsweise den Menschen, die gerade darüber entscheiden, ob du deine Brötchen bei ihnen verdienen kannst. Fehlender Augenkontakt vermittelt deinem Gegenüber Unsicherheit und schafft Misstrauen. Ebenfalls wichtig: Bei mehreren Gesprächspartnern sollte man auch eine Balance halten – und nicht konstant eine einzige Person anstarren.

Rumzappeln

Die University of Hertfordshire hat herausgefunden, dass Herumzappeln den Stresspegel reduzieren kann. Das mag in anderen Situationen gut sein, ist aber im Jobgespräch fatal. Ob man sich ständig durch die Haare streich oder an seinem Bart rumspielt – dem Gegenüber kann das ungewollt mangelndes Selbstvertrauen und Inkompetenz suggerieren.

Nicht lächeln

Nein, keine Esoterik und Feel-Good-Euphorie: Ein ehrliches Lächeln baut Distanz zwischen Menschen ab und sorgt für eine positivere Stimmung im Gespräch. Die Mundwinkel zu verziehen ist kein großer Akt – aber bleibt ganz oft auf der Strecke. Ein fehlendes Lächeln kann unsympathisch wirken.

Schwacher Händedruck

Nicht nur Schwiegerväter verlassen sich auf den guten, alten Händedruck: Auch Geschäftspartner und zukünftige Arbeitgeber lassen sich von einem festen Handshake gut und gerne überzeugen. Ein fester Druck impliziert Kompetenz und Vertrauenswürdigkeit.

Schultern hängen lassen

Mutter hat es schon immer gesagt: Lass dich mal nicht so hängen. Abgesehen davon, dass man seinem Rücken keinen Gefallen tut, sorgen ein aufrechter Gang und gerader Rücken für mehr Selbstbewusstsein – sich selbst und anderen gegenüber.

Verschränkte Arme

Pessimisten mag keiner – und welche Körperhaltung springt uns dabei als erstes in den Sinn? Richtig – verschränkte Arme zeugen von Distanz, defensivem Verhalten und sogar Unwohlbefinden. Faustregeln: Die vitalen Organe nie verdecken, lieber die inneren Handflächen als den Handrücken sichtbar halten.

Übereifriges Nicken

“Aha, aha, aha…“ Zustimmung ist super. Wir alle mögen es, wenn man unsere Ansichten teilt. Allerdings wird es befremdlich, wenn unser Gegenüber nur noch mit Atmen und Nicken beschäftigt. Um Verständnis und Zustimmung auszudrücken, gilt grundsätzlich: Weniger ist mehr.

Natürlich ist Körpersprache nicht nur im Bewerbungsgespräch essenziell: Auch in Meetings, bei Gehaltsverhandlungen oder auch im privaten Leben sagt unser Körper mehr aus, als vielleicht gewollt.

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