„Game of Thrones“: Was wäre, wenn Lannister, Stark und Co. bekannte Unternehmen wären?

Ob feindliche Übernahmen, psychotische Führungskräfte oder (scheinbar) unbedeutende Niederlassungen: Die aktuell siebte Staffel der HBO-Serie „Game of Thrones“ hat so einiges mit der modernen Business-Welt gemein. Vor allem die großen Häuser von Westeros agieren ähnlich wie Konzerne des 21. Jahrhunderts. Welches bekannte Unternehmen ließe sich also mit welchem Haus vergleichen?

Haus Stark – Apple

Zu Beginn der 80er Jahre war Apple bereits ein großer Technologiekonzern. Und wer vor dem Börsengang nur wenige tausend Dollar in die Apple-Aktie investierte, war danach mit einem Schlag Millionär. Ebenso erfolgreich und mächtig in der Fantasy-Welt von Georg R.R. Martin: Haus Stark, eines der ältesten Adelsgeschlechter in Westeros und lange Zeit Herrscher über den Norden. Sowohl Apple als auch das Haus Stark wurden jedoch auch mit unangenehmen Zeiten konfrontiert. Man denke da nur an die Gefangennahme Eddard Starks als angeblichen Verräter und seine spätere Enthauptung. Zugegeben, bei Apple lief es zwischen 1985 und 1997 nicht ganz so übel. Nach dem Weggang von Steve Jobs verlor das Unternehmen jedoch einen Großteil seiner Innovationskraft. Infolgedessen brachen die Verkaufszahlen merklich ein.

Alle Haussiegel wurden von Fi2 Design für 99designs gestaltet.

Und heute? Werfen wir zunächst einen Blick ins kalifornische Cupertino: Apple hat die Trendwende geschafft, indem es Steve Jobs ins Unternehmen zurückholte. Der stellte dutzende Produktlinien ein und brachte stattdessen Verkaufsschlager wie den iPod auf den Markt. Im Game of Thrones wird Ned Stark zwar nicht nach Winterfell zurückkehren. Das schafften dann erst seine Nachkommen.

Was gibt’s zu lernen?

Unterschätze niemals den Faktor Zeit. Nichts ist für immer – also bleibe besser flexibel, denn Marktentwicklungen können dein gesamtes Business auf den Kopf stellen (oder dich den Kopf kosten).


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