Office Fail: Sechs leider allzu bekannte Peinlichkeiten

Wir alle verbringen einen erheblichen Teil unseres Lebens bei der Arbeit – und das in der Regel auch sehr gerne. Nur: Manchmal verschwört sich die ganze Welt gegen uns und wir erleiden im Office die größten Peinlichkeiten. Maximaler Scham ist dann der Lohn. Welche Fettnäpfchen auf uns lauern und was man dagegen tun kann, haben wir für euch im Folgenden zusammengestellt.

1. Sich vor einem wichtigen Termin das Outfit ruinieren  

Der Klassiker: Es steht ein verdammt wichtiger Termin mit dem Kunden an. Wir haben uns dafür extra rausgeputzt, schick gemacht, sind gegelt und geleckt – und dann das: Es landet ein riesengroßer Fleck Kaffee oder sonst was auf unserem schneeweißen Hemd. Na toll, und jetzt? Der Profi hat natürlich eine zweite Garnitur im Office und streift sich das neue Hemd genauso heroisch wie Bruce Wayne sein Batman-Kostüm über die Schultern. Bereit zu liefern.

2. Dein Ex-Partner ist dein Vorgesetzter 

Es steht ganz oben in der Code of Conduct-Schulung: “Never fuck the Company“. Ist klar. Aber was will man machen, wenn mit einem die Leidenschaft durchgeht? Dann kann man nur hoffen, dass die Beziehung keine Momentaufnahme bleibt. Wenn nicht, kann es auf Arbeit sehr umgemütlich werden. Was dagegen hilft: “Never fuck the Company“ oder aber: “Fuck the Company“ als wäre es die Liebe deines Lebens. Das heißt: Exit ausgeschlossen.

3. Dein Chef will dich SOFORT in seinem Büro sprechen 

Es läuft bei dir. Die Zahlen stimmen, die Projekte laufen rund. Dann klingelt dein Handy oder es poppt eine neue Slack-Nachricht auf – von deinem Chef. Inhalt: Komme SOFORT in mein Büro. Autsch. Das kann nichts Gutes bedeuten. Was habe ich verbrochen? Oder wartet eine Beförderung auf mich? Wohl eher nicht. Das “Sofort“ ist kein guter Bote. Was tun? Augen zu und durch. Fehler macht ja schließlich jeder Mal und bist du rhetorisch auf der Höhe, argumentierst du dich einfach in die Unschuldszone à la “It wasn’t me“.

4. Die Deadline ist heute – und nicht erst nächste Woche

Überraschung: Es ist kein Fehler und du träumst auch nicht. Der Chef will heute, und nicht erst nächste Woche, Ergebnisse sehen. Richtig, zuerst hilft lautes Stöhnen und Fluchen, aber dann muss systematisch vorgegangen werden. Wie wäre es damit: Erfinde eine Ausrede, die niet- und nagelfest ist. Irgendwas Privates. Dein Hund ist gestorben. Oder aber: Gehe in den Angriffsmodus und power jetzt richtig durch und präsentiere die anschließenden Ergebnisse so, als hättest du wochenlang daran gearbeitet. Alles nur eine Frage der Verpackung.

5. Der IT-Support checkt deine Browser-Historie

Irgendetwas stimmt nicht mit dem Laptop. Du bist kurz davor, das Gerät aus dem Fenster zu schmeißen, also konsultierst du den hauseigenen IT-Support. Im Nullkommanichts sitzt der Kollege vor deinem Bildschirm und kümmerst sich um das Problem. Peinlich, wenn er deine Browser-Chronik durchforstet und Dinge ans Tageslicht kommen, die nicht für andere bestimmt sind. Zum Beispiel: Deine Google-Suchanfrage nach preisgünstigen Sextoys. Tja, wie kommst du aus dieser Nummer raus? Die Antwort lautet: Gar nicht. Da hilft nur im Gesicht rot werden und für die Länge einer Zigarettenpause das Weite zu suchen. Dem IT-Kollegen solltest du in nächster Zeit aus dem Weg gehen.

6. Du kommst als einziger in Halloween-Verkleidung ins Büro 

Ja, es wurde groß angekündigt und du hast dich ordentlich in Schale geschmissen. Halloween is calling. Aber was ist das denn: Auf der Arbeit sitzen alle in ihrer alltäglichen Office-Montur und starren dich mit großen Augen an, als du als “Walking Dead“-Zombie verkleidet die Räume betrittst. Unangenehm. Was machen? Den ganzen Arbeitstag als Fremdschäm-Alien verbringen oder gleich wieder ab nach Hause und umziehen? Wir empfehlen: Knallhart durchziehen und zur eigenen temporären Verwandlung stehen. Halloween ist schließlich nur einmal im Jahr.

[via]


René Krempin

René Krempin hat Kultur- und Medienwissenschaften studiert und über mehrere Stationen bei Print- und Online-Medien den Weg in die Agentur gefunden. Er ist freier Autor und arbeitet bei der Agentur OSK als Online- und Social-Media-Redakteur. Mit großem Interesse verfolgt er unter anderem die Entwicklungen in der eSports-Szene. In seiner Freizeit ist er aber auch gerne analog unterwegs: mit Freunden auf dem Bolzplatz.

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