Immer wieder Negativschlagzeilen für Tesla: Schlechteste Quartalszahlen jemals

Dass Tesla vollmundig Dinge verspricht und dann Probleme mit der Umsetzung hat, ist wirklich nichts Neues. Noch geht das ganz gut, der Vertrauensvorsprung der Anleger ließ das Unternehmen im April sogar General Motors an der Börse überholen – obwohl schon 2016 immer wieder Produktionsziele verfehlt wurden und es Lieferschwierigkeiten gab. Die setzen sich auch im dritten Quartal fort, von den angekündigten bis zum 30. September angekündigten 1500 Model 3 wurden gerade einmal 260 gebaut (von den 500.000 ganz zu schweigen, die Tesla bis 2018 gebaut haben wollte). Nach der Veröffentlichung der Zahlen zum dritten Quartal steht nun fest, dass Tesla um 619 Mio. in die roten Zahlen gerutscht ist; der höchste Quartalsverlust des Unternehmens jemals.

Tesla, Musk und die Maschinen

Das liegt auch daran, dass die hochautomatisierte Fertigung mit Robotern, die das Model 3 so billig werden lassen sollte, eben nicht so richtig hochautomatisiert laufen will – die Fahrzeuge mussten von Hand zusammengebaut werden. Dass die Maschinen uns also irgendwann gefährlich werden könnten, wie Tesla-Chef Elon Musk gerne anmahnt, dürfte also zumindest dort noch etwas dauern.

Aber nicht alles ist schlecht: Der Umsatz stieg um 30 Prozent auf drei Mrd. Dollar, der Absatz stieg mit 25.336 ausgelieferten Fahrzeugen um 4,5 Prozent.


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