Productivity & New Work Was trägt eigentlich… Ahmet Mercan, General Manager von Alphatauri?

Was trägt eigentlich… Ahmet Mercan, General Manager von Alphatauri?

Geschmäcker sind bekanntlich verschieden – vor allem bei Mode kommt diese Weisheit besonders zur Geltung. Doch keine Sorge: Selbst die Größen der Modebranche sind auch nur Menschen und beherbergen die eine oder andere Peinlichkeit im Kleiderschrank. Diesmal im Gespräch: Ahmet Mercan, General Manager des Modelabels Alphatauri sowie Head of Global Consumer Products von Red Bull.

Ganz spontan: Das liebste Kleidungsstück aus deinem Besitz?

Der Parka unserer ersten Herbst/Winter-Kollektion. Mein Team spricht schon von dem „Ahmet Parka“, weil ich den Prototypen so oft trage. Da steckt einiges an Funktion und Textiltechnologie drin, ohne dass ich Abstriche im Hinblick auf meinen modischen Anspruch machen muss.

Und ganz ehrlich: Für was in deinem Kleiderschrank schämst Du Dich?

Meine Unterhemden.

Warum ziehst du sie dann (manchmal) trotzdem an?

Weil ich bisher keine Unterhemden gefunden habe, die von der Passform so beschaffen sind, dass ich sie perfekt unterm Hemd tragen kann.

Schlimmste Modesünde überhaupt?

In der Mode ist alles erlaubt! Ich habe mich selber schon dabei ertappt, dass ich einen Look eine gewisse Zeit als „Sünde“ empfunden habe, aber nach einer Weile – und min einer neuen Interpretation – doch cool fand. Das ist der Zyklus der Mode: Alles kommt wieder, nur zeitgemäß umgesetzt und angepasst.

Sonnenbrille im Büro. Okay, oder niemals?

Getönte Gläser sind mir weniger aus modischer Betrachtung suspekt, sondern weil die persönliche Kommunikation darunter leidet. Eine Sonnenbrille baut da definitiv Distanz auf und verdeckt mit den Augen zwei unserer wichtigsten Mitteilungsorgane.

Und Mützen oder Baseballcaps?

Mützen und Caps gehören für mich wie Taschen und Uhren zu Accessoires, die einen Stil unterstreichen können.

Wie stehst du zu Bärten?

Für mich persönlich kein Thema, da mir ein Bart an mir nicht gefällt. Vielen Typen steht er aber, so lange er gepflegt ist.

Und wo siehst du dich selbst auf der Hipster-Skala zwischen 1 und 5, wobei 5 für „Ultra- Hipster“ steht?

Ich würde mich eher als stilsicher beschreiben, nicht als Hipster. Und natürlich beschäftige ich mich pausenlos mit den Trends und Strömungen in der Mode.

Welches Teil hast du zuletzt in den Altkleidersack gesteckt?

Meine alten Parkas. Nachdem ich mich für unser Label so intensiv mit der Kombination von Funktion, Innovation und Design auseinandergesetzt habe, waren die einfach nicht gut genug.

Was aus deinem Kleiderschrank sollte unbedingt auch bald in den Sack?

Mein Trenchcoat.

Und warum ist er da noch nicht drin?

Weil ich noch keinen adäquaten Ersatz habe. Ich arbeite dran.

Letzte Frage: Für welches Teil würdest du im Kleiderschrank sofort eine Ecke frei räumen?

Für eine gut aussehende Übergangsjacke, die ich durch alle Saisons tragen kann und die alles kann, was ich für meinen dynamischen Alltag brauche.

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