Fünf Dinge, die du von “Bad Banks“ für dein Startup lernen kannst

„Bad Banks“, das ist diese Serie, in der fast jeder Charakter ein Arschloch ist. Also ganz nah dran am echten Leben. Auch Startups sind keine arschlochfreien Zonen – leider. Dort geht es oft rau und unkollegial zu. Was können wir also von der Erfolgsserie für das eigene Hard Knock Life in Unternehmen lernen? Von der Hauptfigur Jana Leikam, die am Ende über alle triumphiert (sorry mussten wir an dieser Stelle spoilern), können wir uns so manches abschauen. Was genau, das zeigen die folgenden fünf Punkte. Wir betonen: Die Nachahmung ist jedem selbst überlassen. Noch ist der Erfolg ihrer Methode nicht sicher, denn die zweite Staffel soll bald folgen.

1. Eine Hand wäscht die andere – immer noch

Alle Menschen, die Jana auf ihrem Weg unterstützen, wollen irgendwann etwas dafür zurückbekommen. Christelle Leblanc besorgt ihr nur einen Job, um dann an Insider-Informationen zu kommen. Gabriel Fenger, ihr Chef, unterstützt sie immer genau in den Momenten, in denen sie Erfolg hat.

Lerne: Wenn dir jemand hilft, musst du ihm das nächste Mal helfen. Wenn jemand dein Produkt pusht, sollst du das bei seinem nächsten Launch vielleicht auch tun. Und wenn dir jemand einen guten Kontakt vermittelt, erhofft er sich von dir einen noch besseren. Bevor du also naiv jede Hilfe annimmst, erstmal darüber nachdenken, ob du später auch helfen willst (oder kannst).

2. Studiere dein Umfeld genau

Oft profitiert Jana davon, dass sie in den richtigen Situationen die richtigen Informationen über bestimmte Leute gesammelt hat. Als ihr von einer Chilli-Allergie geplagte Kollege den Deal-Abschluss hindert, kann sie ihn mit einem Chili-Shot ruhigstellen. Als der Kunde am Deal zu zweifeln beginnt, kann sie mit ihrem Wissen über seine Erkrankung Vertrauen schaffen. Als der Strip-Club beim Kunden nicht punktet, bringt sie ihn in eine Schwulenbar und macht den Deal klar. Immer wieder zeigt sich ihre gute Menschenkenntnis als Vorteil.

Das solltest du dir zum Vorbild nehmen. Aber besser ohne Körperverletzung. Wenn dein größter Konkurrent auch beim Networking-Event ist, setze deinen Praktikanten als Ablenkung auf ihn an. Wenn dein Investor die Cookies auf dem Konferenztisch nie anrührt, probiere es das nächste Mal mit Obst. (Auch Investoren können glutenunverträglich sein!)

3. „All-in“ gehen

Jana spioniert ihren eigenen Arbeitgeber aus, verspricht beinahe utopisch schnelle Abschlüsse und sammelt Erpressungsmaterial gegen so ziemlich jede und jeden in ihrem Umfeld. Sie geht konstant All-in. Damit erspielt sie sich vor allem Respekt von allen, die sie am Anfang noch für eine sehr smarte, aber unscheinbare Assistentin halten. Und natürlich erspielt sie sich auch viel Geld.

Das bekommst du nämlich auch im echten Leben nicht, wenn du immer auf Nummer sicher gehst. Manchmal musst du alles geben, volles Risiko gehen und die Angst über Board werfen. Einfach mal sagen, dass man etwas schafft, ohne sich vorher schon sicher zu sein oder ein Projekt unterstützen, dass nicht die größten Anfangserfolge vorweisen kann.


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