Random & Fun Banksys Schredderaktion verlief nicht ganz so, wie geplant

Banksys Schredderaktion verlief nicht ganz so, wie geplant

Das große Thema der letzten Woche: Banksys Schredderaktion. Der Streetart-Künstler hatte in den Rahmen seines Bildes einen Schredder eingebaut. In dem Moment, als das Kunstwerk für knapp 1,2 Millionen Euro versteigert wurde, begann der Schredder damit, es zu zerstören. Banksy kommentierte die Aktion mit einem Picasso Zitat: „The urge to destroy is also a creative urge“

https://www.instagram.com/p/BomXijJhArX/?taken-by=banksy

Die Höchstbietende erholte sich schnell von dem Schock und behielt das Kunstwerk, nachdem sie realisierte, dass sie ein Stück Kunstgeschichte gekauft hatte. Das Auktionshaus Sotheby’s benannte das Kunstwerk um in „Love is in the Bin“. Sämtliche Social Media-Abteilungen großer Unternehmen arbeiteten sich an der Aktion ab.

Und jetzt, wo langsam Ruhe einkehrt, meldet sich Banksy wieder zurück: Eigentlich war die Aktion anders geplant. Nicht nur ein Teil des Bildes, sondern das ganze Bild sollte eigentlich geschreddert werden. Das von ihm hochgeladene Video zeigt, dass es in den Proben genau so funktioniert hatte.

Außerdem äußert er sich auf Instagram zu Gerüchten, die nach der Aktion die Runde machten: „Some people think it didn’t really shred. It did. Some people think the auction house were in on it, they weren’t.“

Das Video unterstreicht diese Aussage zumindest. Dort hört man, wie ein Angestellter von Sotheby’s vor der Auktion den Besucher erklärt: „The artist put the frame on as well. You get that quite often with Banksy. He quite likes the romanticism, you know, having it in the very National Galleryesque frame“ Jaja, es ging Banksy um den Style.

Auch Sotheby’s verneint die Gerüchte, sie hätten vorher von der Aktion gewusst. Sotheby’s Head of Contemporary Art, Alex Branczik, äußert sich auf Instagram: „Do you really think Banksy, who started out stencilling walls in Bristol and dodging the local authorities, would want to collaborate with the art establishment?“

Trotzdem bleibt die Verwunderung darüber, dass der präparierte Rahmen es durch die Sicherheitskontrolle im Auktionshaus geschafft hat. Laut Sotheby’s gab der Verkäufer das Werk nur unter bestimmten Bedingungen zur Versteigerung frei: Es sollte bei der Abendversteigerung verkauft werden, es sollte im Versteigerungsraum ausgestellt sein und der Rahmen dürfe als integraler Bestandteil des Kunstwerkes nicht entfernt werden. Diese Bedingungen seien nicht unüblich und haben deswegen keinen Verdacht hervorgerufen, behauptet Branczik. Und wenn der Rahmen als integraler Bestandteil bezeichnet wird, nehme man ihn auch nicht auseinander oder hinterfrage den Schlitz auf der unteren Seite.

Sotheby’s scheint also auch von der – wenn auch nicht perfekt verlaufenden – Aktion überrascht worden zu sein. Sie feiern jetzt trotzdem, dass das neue  Kunstwerk in ihrem Auktionshaus entstand.

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