Lesson Learned: Eine Lehrerin wagt ein Black-Mirror-Experiment

Auf Twitter kursiert gerade die Geschichte einer Lehrerin, die ein ziemlich krasses Experiment in ihrem Leistungskurs durchführte. Inspiriert wurde sie von der „Black Mirror„-Folge „Abgestürzt“. In der Folge gibt es eine Art Social-Credit-Modell. Menschen werden über ihr Smartphone konstant von anderen Menschen bewertet und je höher ihr Score ist, desto mehr Benefits haben sie im Leben: Sie bekommen die schöneren Häuser und cooleren Jobs.

Und so lief nun das Schulexperiment ab:

Im Laufe der Stunde wurden die Schülerinnen und Schüler dann immer wieder umgesetzt, je nachdem wie gut sie mitmachten. Im zweiten Teil der Stunde schaute der Kurs sich einen Auschnitt aus der „Black Mirror“-Folge an.

24 Stunden und alles ist anders

Und die Schüler waren sich laut Erzählung der Lehrerin einig: So was wäre bei uns nicht möglich. Es gäbe Proteste dagegen. Und das sei auch gut so. So schön, so gut, Lektion gelernt – könnte man denken. Aber die Lehrerin machte weiter. Sie gab eine freiwillige Hausaufgabe: So viele Pluspunkte durch gutes Verhalten sammeln wie möglich.

In der nächsten Stunde zeigte sich, dass die anfangs belächelte Hausaufgabe ziemlich ernst genommen wurde. 19 von 20 Schülerinnen und Schülern hatten in der Zwischenzeit Pluspunkte gesammelt. Der 20. Schüler musste draußen bleiben. Und die Mitschüler fanden das klasse, sorgten dafür, dass er sich auch wirklich daran hält.

Das Fazit der Lehrerin:

Unser Fazit: Angesichts dieser Geschichte war unsere Schulzeit ziemlich lame.


Business Punk Redaktion

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