Productivity & New Work Fünf Tipps, um als Sidepreneur Überlastung vorzubeugen

Fünf Tipps, um als Sidepreneur Überlastung vorzubeugen

Nach der Arbeit ist vor der Arbeit – das gilt zumindest für Menschen, die neben ihrem festen Job noch eine weitere Nebentätigkeit ausüben. Oftmals sieht der Tagesplan dann so aus: 10 bis 19 Uhr Büro, schnell einkaufen, nach Hause, etwas essen, 21 bis 00 Uhr Arbeit und dann ab ins Bett, um am nächsten Morgen um 8 wieder halbwegs fit für den festen Job zu sein. Zeit für sich, die Familie oder Entspannung bleibt da kaum.

Auf längere Zeit schadet das nicht nur sozialen Beziehungen, sondern auch der Gesundheit selbst. Darum haben wir für euch fünf Tipps, wie ihr als Sidepreneur besser mit der Dauerbelastung umgehen könnt.

1. Gesundheit hat oberste Prio

Sowohl körperlich als auch psychisch. Wer sich trotz Beschwerden zur Arbeit quält, der riskiert, auf längere Zeit auszufallen. Eine nicht auskurierte Erkältung oder ein drohender Burnout verschwinden nicht einfach auf die Schnelle. Lieber Pausen gönnen, sich krankmelden und die Arbeit fernhalten – so gut es geht natürlich, ohne in eine existenzielle Krise zu verfallen.

2. Arbeitszeiten anpassen

Klare Arbeitszeiten – schön und gut. Wenn es aber im festen Job gerade richtig stressig ist, dann sollte sich der Druck durch die Nebentätigkeit nicht auch noch verstärken. Daher: selbstständige Arbeit und Arbeitszeiten individuell vorplanen. In einer ruhigen Woche kann man sich dann um Angefallenes kümmern.

3. Das schöne Wörtchen „Nein“

Der Kollege möchte eine Aufgabe an dich abdrücken? Hier sollte man abwägen. Komplett egoistisch das eigene Ding durchziehen und niemanden entlasten, fördert schließlich nicht gerade das Unternehmensklima. Daher: ehrlich sein. Denn dem Kollegen bringt es auch nichts, wenn du vor Überarbeitung nichts Produktives mehr leisten kannst.

4. Sich selbst kennen

Heutzutage träumen viele Mensch davon, sich selbstständig zu machen. Oftmals führt dieser Wunsch als ersten Schritt zu einer Nebentätigkeit. Doch Achtung: Man sollte sich die Frage stellen, ob man überhaupt dafür geeignet ist. Kann man sich an selbstgesetzte Deadlines halten? Kommt man mit großem Druck klar? Arbeitet man von zu Hause aus wirklich produktiv? Wer das nicht mit einem klaren „Ja“ beantworten kann, der sollte sich ein Leben als Sidepreneur nicht unbedingt aufhalsen.

5. Der Klassiker

Ein Zeitplaner ist die erste Sache, die man sich anschaffen sollte – findet man vermutlich in jedem Ratgeber. Das besondere Extra ist, darin nicht nur berufliche Termine zu notieren, sondern auch Dinge, auf die man sich freut. So bekommt man nicht gleich beim Aufschlagen der neuen Kalenderwoche vor Stress die Totalkrise, sondern hat etwas positives vor Augen.

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