Wo du Chancen auf Networking hast und wie du sie richtig nutzt

Kontakte sind früher wie heute essentielle Bestandteile, um sich beruflich weiterzuentwickeln. Besonders introvertierten Menschen fällt es allerdings schwer, sich mit Networking das Erklimmen der Karriereleiter zu erleichtern. Wir zeigen deshalb, wo man Chancen zum Connecten hat und wie man sie richtig nutzt.

# Die Büroküche

Am häufigsten rennt man sich wohl hier über den Weg. Meist auf dem Sprung, höchstens Zeit für einen kurzen Plausch. Deshalb nicht überstürzt handeln und die andere Person vollquasseln. Wer sich nur schnell einen Kaffee holen will, der reagiert verständlicherweise genervt auf Plaudertaschen – und das bleibt in Erinnerung. Höchstens also kurz grüßen, eventuell die Hände schütteln, um sich vorzustellen und dann wieder seinen eigenen Weg gehen. Vorteil: Wenn man sich woanders erneut trifft, hat man sofort einen thematischen Aufhänger.

# Das Firmenevent

Keine langen Monologe, weniger Selbstpräsentation. Gerade auf Firmenevents oder Weihnachtsfeiern ist es wichtig, einen lockeren und entspannten Umgang zu pflegen. In geselliger Runde lernt man durch Kolleg*innen neue Leute kennen und kommt leichter in den Dialog. Jetzt bloß nicht nervös werden. Networking ist kein Zwang und auch kein Wettbewerb. Wer sich in Gesprächen sehr unsicher fühlt, der kann immer erstmal ein paar Fragen stellen. So drängt man sich nicht auf und gibt der anderen Person das Gefühl, interessant zu sein.

# Die Mittagspause

Entspannt beim Lunch über die Arbeit schnacken – vielleicht nicht immer. Hier muss man abwägen und im richtigen Moment einsetzen. Stellt gerade jemand eine Frage zu deinem Spezialgebiet? Beantworte sie. Spricht jemand über eine Person, die dir weiterhelfen könnte? Frag nach dem Namen. Networking ist ein dauerhafter Austausch und mehr Geben als Nehmen. Wer hilft, dem wird auch geholfen, und besonders in Pausen, in denen der Job sehr präsent ist, lassen sich leicht Kontakte austauschen.

# Das private Treffen

Das ganze Team trifft sich am Freitagabend in einer Kneipe und du willst eigentlich nicht mit? Hintern hoch. Gerade bei solchen Treffen lernt man super leicht neue Leute kennen. Außerdem ist das die Möglichkeit, Freundschaften zu schließen oder Vertrauen zueinander zu stärken. Wem die Schüchternheit zu überrollen droht, der kann sich einfach vorher schon mit einer einzelnen Person verabreden, um ein wenig aufzutauen. Gründe für ein vorheriges Treffen gibt es viele: Sei es der gleiche Anfahrtsweg, die Wohngegend oder das Lieblingsrestaurant.

# Das gute alte Internet

Offline ist besser als online – das ist Fakt. Wer es aber wirklich nur langsam aus der Reserve schafft, kaum Kontakte im eigenen Büro hat oder sich mit den Kolleg*innen nicht so gut versteht, für den sind Plattformen wie Xing oder LinkedIn von Vorteil. Man kann zum einen anhand der Lebensläufe im Vorhinein schon abchecken, wer fürs Netzwerken in Frage käme und zum anderen sich nach interessanten Events umsehen. Wenn nun ein Kontakt auf die gleiche Veranstaltung geht, hat man schon einen Grund zum Anschreiben.


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