Ciao Kakao: Acht Ideen, um sich in Mails zu verabschieden

Vor Kurzem haben wir uns ein paar Gedanken darüber gemacht, wie man auf Arbeit richtig begrüßen kann – und wie Hi, Hallo, sehr geehrte Frau und so weiter beim Gegenüber ankommen können. Klar fehlt da noch das Pendant dazu: Wie verabschiedet man sich am Ende der Mail? Was schreibt man, wenn man den Computer runterfährt und sich ins Wochenende oder wenigstens den Feierabend verkrümelt? Gesetz dem Fall, man will die eigene Business-Mail nicht mit einem standartisierten „Mit freundlichen Grüßen“ abschließen. Denn da kann eigentlich nicht recht viel passieren, außer dass jemand am anderen Ende der Leitung einschläft. Deswegen haben wir ein paar Ideen gesammelt, wie ihr heil aus den Mails wieder rauskommt.

#Hochachtungsvoll

Das ist wohl der Knicks der Verabschiedungen, aber ein wenig out of time. Zusätzlich erweckt eine solche Formulierung den Anschein, alle Betroffenen stünden gerade unter Extremstromanlagen.

#Mit freundlichen Grüßen

… oder mit freundlichem, liebem oder sonst was Gruß ist wohl der standardisierte – und damit langweiligste – Verabschiedungssatz in professionellen E-Mails. Wer nicht im Gedächtnis bleiben möchte, ist damit ganz gut bedient.

#Emotionale Grüße

Egal, ob sie lieb oder schön sind – wer sich so verabschiedet, wirkt immer ein bisschen cheesy. Ist halt die Frage, ob die Empfänger*innen so viel Liebe und Freundlichkeit verdient haben – oder was man selbst damit wettmachen möchte. Im besten Falle ist das nämlich nicht der bedenkenswerte Inhalt der Mail.

#Grüße nach Berlin oder aus Hamburg


Vielversprechend, weil man damit beispielsweise erstens zeigen kann, dass man sich mit dem Firmenstandort der anderen Person auseinandergesetzt hat – also dass diese wenigstens nicht einfach in einem Verteiler gefunden und sich überhaupt nicht mit ihr auseinandergesetzt hat. Deswegen empfehlenswert für den Erstkontakt. Bevorzugt übrigens nicht „Grüße aus“, sondern „Grüße nach“ schicken.

#Mit den wirklich aller-, aller-, allerbesten Grüßen

Okay, bitte die Nerven bewahren. Es ist wirklich nur eine Arbeitsmail, kein Abschied für immer und auch keine Grußkarte für einen 3.000 Kilometer entfernt wohnenden Onkel, den du nur alle drei Jahre mal siehst. Du verkraftest es. Und wenn du was ganz, ganz Wichtiges vergessen hast, kannst du es jederzeit noch mal nachschicken.

#Sonnige Grüße

Solange man keine Business-Mails in eher regnerische Gefilde schickt, ganz okay, aber auch ziemlich langweilig. Wer redet schon gern über das Wetter? Keiner, aber alle tun es ständig und langweilen sich zu Tode. Wäre besser, wenn wenigstens Arbeitsmails künftig davon verschont bleiben würden.

#Abk. f. Verabs.

Nur so viel dazu: SgDuH, thx 4 alles, MfG.

In diesem Sinne freuen wir uns hochachtungsvoll und mit den liebsten Grüßen verkünden zu können, dass wir mittlerweile die perfekte Verabschiedung gefunden haben, die zumindest bei unseren Business-Kontakten ganz gut zu funktionieren scheint …

Cheers!

 

 


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