Hier kommen sechs Initiativen, die sich mit Frauen und Finanzen beschäftigen

Es gibt kein Problem mit Frauen und Finanzen. Frauen sind nicht dümmer oder weniger risikobereit – sie haben nur meistens nicht so viel Geld zur Verfügung. Sie verdienen mehrheitlich weniger, wie eine Studie des Bundesfamilienministeriums ergeben hat. Im Jahr 2015 haben gerade mal zehn Prozent der Frauen zwischen 30 und 50 mehr als 2.000 netto verdient.

Das geringe Gehalt wirkt sich im Alter auch auf den Rentensatz aus. Dazu kommt, dass viele Frauen in Branchen arbeiten, in denen per se schlechter bezahlt wird, und dass Alleinerziehende oft in Teilzeit-Modellen angestellt sind, weil sich Beruf und Familie eben doch nicht so einfach miteinander vereinbaren lassen.

Zusammengefasst: Altersarmut is coming, und zwar auch im Bewusstsein der Bürger*innen. So soll sich geschlechtsunabhängig jede*r zweite Bundesbürger*in davor fürchten, im Alter nicht ausreichend abgesichert zu sein, um den wohlverdienten Lebensabend adäquat genießen zu können. Das hat eine repräsentative Studie der Beratungsgesellschaft EY im Januar ergeben.

Was heißt das in Zukunft? Sparen, sparen, sparen? Frugalistin werden? Auswandern und im Wald mit ein paar Freund*innen ein friedliches Aussteiger*innen-Leben leben? Im besten Fall ja. Wem das nicht möglich ist, der kann jetzt dreimal in die Hände klatschen. Es gibt nämlich viele Initiativen, die sich mit den „spezifisch weiblichen“ Problemen von Frauen und ihren Finanzen auseinandersetzen. Hier sind die wichtigsten:

#Madame Moneypenny

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Einfach mal sagen, was man will (Heute mit Wald im Vordergrund, gibt jetzt nämlich gleich ein Märchen 😂🌲) Wir Frauen kriegen oft den Mund nicht auf und wundern uns dann, warum wir nicht bekommen, was wir wollen. 🤭 Warum kriegt der weniger qualifizierte Kollege die neue Head-of-Stelle? Warum habe ich seit Jahren keine Gehaltserhöhung bekommen? Warum geht mein Partner nicht auf meine Bedürfnisse ein? 🙇‍♀️ Dazu eine schöne Fabel (Danke an Moneypenny Nancy!): Großer Aufruhr im Wald! Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste.😱 Alle fragen sich wer denn nun da drauf steht. Als erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen und geht zum Bären und fragt ihn: "Sag mal Bär, steh' ich auch auf deiner Liste?" "Ja", sagt der Bär, "auch dein Name steht auf der Liste." Voll Angst dreht sich der Hirsch um und geht. 🦌 Und wirklich, nach 2 Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden. Die Angst bei den Waldbewohnern steigt immer mehr, und die Gerüchteküche um die Frage, wer denn nun auf der Liste stehe, brodelt. 🐗 Der Keiler ist der erste dem der Geduldsfaden reißt und der den Bär aufsucht um ihn zu fragen, ob er auch auf der Liste stehen würde. "Ja", antwortet der Bär, "auch du stehst auf der Liste". Verängstigt verabschiedet sich der Keiler vom Bären. Und auch ihn fand man nach 2 Tagen tot auf. Nun bricht die Panik bei den Waldbewohnern aus. 😰 🐰 Nur der Hase traut sich noch den Bären aufzusuchen. "Bär, steh' ich auch auf der Liste?" "Ja, auch du stehst auf der Liste." "Kannst du mich da streichen?" "Ja klar, kein Problem." Wann hast du letzt Mal einfach mal nach etwas gefragt? 💃 Pssst! Heute Abend LIVE im Moneytalk sprechen wir über Einkommen erhöhen und Geld verdienen. Wie immer um 20 Uhr hier auf Instagram und auf Facebook. Wer ist dabei? 🙋‍♀️ #madamemoneypenny #märchenwald #einfachmalmachen #einfachmalfragen #fragenkostetnichts #vermögensaufbau #gehaltserhöhung #traumjob #zieleerreichen #träumewerdenwahr #träumeleben

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Natascha Wegelin a.k.a. Madame Moneypenny bietet auf ihrem Blog und ihren Social-Media-Kanälen einen recht einfachen Einstieg für alle, die sich noch nicht besonders intensiv mit ihren eigenen Finanzen auseinandergesetzt haben. Klar ist: Jede Frau kann finanziell unabhängig werden. Das erklärt Wegelin an ihrem persönlichen Beispiel und erzählt, wie sie mal aufgehört hat, in neue Kleidung zu investieren und wie viel sie dadurch gespart hat. Dazu kuratiert Madame eine Facebook-Gruppe für Frauen. Gepostet werden da zum Beispiel Links, die sich mit genderspezifischen Vorurteilen auseinandersetzen.

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