Ein Drittel aller deutschen Arbeitnehmer*innen erlebt Diskriminierung

Eigentlich sollte es für jede*n völlig normal sein, am Arbeitsplatz genauso behandelt zu werden wie alle anderen. Immerhin verbringen wir dort einen großen Teil unseres Lebens und sollten uns dementsprechend sicher und wohl fühlen. Leider ist es aber ganz und gar nicht normal, wie eine aktuelle Umfrage des Jobportals Glassdoor zeigt. Demnach haben bereits 37 Prozent aller Befragten in Deutschland Diskriminierung am Arbeitsplatz erlebt.

Dabei wurden sie selbst oder andere vor allem aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt (25 Prozent), gefolgt von Alter (22 Prozent), Rassismus (21 Prozent) und sexueller Orientierung (21 Prozent).

Im internationalen Vergleich mit den USA, Großbritannien und Frankreich schneidet Deutschland damit sogar noch gut ab. Vor allem in den USA erleben Berufstätige mit 61 Prozent am meisten Diskriminierung. Grund für die verhältnismäßig guten Zahlen Deutschlands kann sein, dass die Belegschaften hierzulande einfach nicht so divers sind und es somit weniger Anlässe für Benachteiligung gibt.

Für die Studie wurden Ende Juli 2019 in den genannten Ländern 3.137 Berufstätige befragt. In Deutschland waren es 645 Teilnehmer*innen.


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