„Laura Talks“: Laura Lewandowski im Interview mit Sportlerin und Fitness-Influencerin Imke Salander

Besondere Zeiten erfordern besonders kreative Inhalte. Das hat sich auch Journalistin Laura Lewandowski gedacht und die Format-Reihe „LAURA TALKS“ gestartet, in der sie mit verschiedenen Protagonisten*innen und Stakeholder*innen über die Herausforderungen in dieser Zeit spricht.

Wir freuen uns, Content-Partner der Reihe zu sein und präsentieren euch hier die Interviews in schriftlicher Form. Wer lieber etwas auf die Ohren will, kann sich gerne die Interviews hier anhören.

Imke, wie bleibst du als Sportlerin und Fitness-Influencerin aktuell auf deinem Leistungsniveau?

Ich bin Läuferin und kann unglaublich viel draußen trainieren. Ob Treppenläufe, Bergsprints oder Intervalle. Ich sehe das eher positiv, wenn der Körper mal aus seinem Trott rauskommt und auch andere Reize bekommt. Man kann sich auch Gewichte nach Hause bestellen und auch Cardio-Übungen kann man super gut Zuhause machen.

Und wie bekommt man da eine gewisse Abwechslung rein?

Allein beim Laufen kann man so viel Variation reinbringen, indem man sich einen Tag auch Schnelligkeit fokussiert, an einem anderen Tag macht man ein Long-Run, dann gibt es Tage, an denen man ein paar Intervalle machen kann und Tempo rausnimmt. Da kann man schon viel variieren.

Gibt es für dich eine Morgenroutine, mit der du gut in den Tag startest?

Die einzige Sache, die ich versuche einzuhalten, ist, dass ich versuche, den Wecker immer auf die gleiche Zeit zu stellen. Das ist so die einzige Routine, die ich an den Tag lege. Eine Sporteinheit gehört natürlich auch dazu aber da variiere ich immer, ob ich vorher noch Frühstücke oder nicht.

Wie siehst du das: Sport vor dem Frühstück, ja oder nein?

Das müssen alle für sich selbst entscheiden. Du kannst den Körper an alles gewöhnen. Auch daran, dass das Hungergefühl viel später einsetzt. Aber es ist auch vom Training abhängig. Wenn ich richtiges Sprinttraining machen will oder Gewichte bewegen will, dann muss ich vorher Kraft haben und dann esse ich auch eine Kleinigkeit. Wenn ich aber nur einen Dauerlauf mache, dann brauche ich nicht unbedingt etwas vorher.

Was hältst du was vom intermittierenden Fasten?

Ich mache es nicht, weil ich keine strickte Routine habe. Ich glaube aber schon, dass es für Leute, die ihr Essverhalten nicht unter Kontrolle haben, eine super Sache ist. Die wichtigste Regel im Fitness ist für mich immer: Alles funktioniert, aber nicht alles funktioniert für jeden. Es ist einfach Typ abhängig. Jeder Mensch ist individuell und das gilt auch für Ernährung.

Gibt es ein Buch, das du empfehlen kannst?

Ich mag das Buch „The Subtle Art of Not Giving a F*ck“ von Mark Manson. Da werden viele verschiedene Verhaltensmuster, in denen man sich selber wiedererkennt, auseinandergenommen. Es regt zum Denken an und auch dazu, nicht einfach blind irgendwelchen Leuten zu folgen. Man muss einfach den für sich richtigen Weg finden.

Gibt es ein Learning, das du aus der Krise ziehst?

Auf jeden Fall. Zum einen ist es die Erkenntnis, dass es gut ist, aus seinem Trott rausgerissen und ins kalte Wasser geworfen zu werden. Jetzt habe ich die Zeit, Gewohnheiten umzustellen. Zum anderen lernt man es zu schätzen, dass man soziale Kontakte hat.


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