SlothBot: Dieser Faultier-Roboter hilft dabei, gefährdete Spezies zu schützen

Mach mal Platz, Wall-e, es gibt einen neuen Namen im Kampf um den niedlichsten Roboter: SlothBot. Roboteringenieur*innen des Georgia Institute of Technology haben ihn entwickelt, um die Tiere und Pflanzen des Biologischen Gartens in Atlanta zu beobachten.

„Manchmal ist langsamer sein sogar besser“, erklärt Professor Magnus Egerstedt den Vorteil des SlothBots. Er nennt es „strategisch langsam sein“, denn nur langsam lassen sich die Daten sammeln, die der SlothBot sammeln möchte. Die Idee dazu sei ihm in Costa Rica gekommen. Dort entwickelte er eine kleine Faultier-Obsession und war fasziniert von ihrer Lahmarschigkeit. Also wandte er ihren entspannten Lebensstil auf das Design eines Monitoring-Roboters an.

Durch ein Solarpanel betrieben schleicht der SlothBot an zwischen Bäumen befestigten Drahtseilen über das Parkgelände. Er verbraucht wenig Energie und liefert Daten, die dabei helfen, gefährdete Spezies besser zu schützen.

Egerstedt hofft, dass das Projekt andere dazu animiert, mehr Roboter im Hinblick darauf zu entwickeln, die Welt besser zu machen.


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