Ausziehen für die Wärmebildkamera: Wie unser Körper bei extremer Kälte abkühlt

Es ist heiß und wir suchen Wege, um nicht noch weiter mit der Rückenlehne unseres Stuhls verschmelzen. Zum Beispiel durch Autosuggestion, also doch einfach an etwas Kaltes zu denken. Dabei sind wir auf das Video „Shirtloses Experiment zum Wärmeverlust unter Gefrierbedingungen“ gestoßen.

Zu sehen ist ein Typ namens Oli Martin, der im schottischen Hochland vor einem herrschaftlichen Haus im Schnee steht und sich auszieht – aufgenommen von einer Militär-spezifizierten Wärmebildkamera. So können wir gut erkennen, wie schnell seine Körperteile abkühlen, sobald sie der Kälte ausgesetzt sind.

Seine anfangs noch roten Hände und sein Gesicht sind nach nur einer halben Minute grün. Auch sein nackter Oberkörper verliert so rapide an Wärme, dass wir allein beim Gedanken, sich derart der Kälte auszusetzen, ein bisschen schaudern. Vor allem, als Oli einen Schneeball formt und dann mit seinen inzwischen dunkelgrünen Händen sogar Abdrücke auf der Brust hinterlässt.

Ein Kommentar fasst es ganz gut zusammen, was wir aus diesem Experiment lernen können: „Beachtet, dass der Bauchnabel die ganze Zeit rot blieb … interessant. Wenn ich jemals an Unterkühlung sterbe, krieche ich einfach in meinen Bauchnabel.“


Business Punk Redaktion

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