Green & Sustainability Plastik aus Seealgen: Startup will CO2-negative Verpackung schaffen

Plastik aus Seealgen: Startup will CO2-negative Verpackung schaffen

Plastik soll so gut es geht aus unserem Alltag verschwinden. Dafür hat die Politik bereits einige Regelungen in Kraft gesetzt. Allerdings hat Plastik eben auch so seine Vorteile beispielsweise gegenüber Papier-Tragetüten. Die optimale Alternative zu Plastik wäre oft also ein Plastik, das eben nicht die Umwelt verschmutzt.

Das kalifornische Startup Sway will genau eine solche Lösung gefunden haben, wie DesignTaxi berichtet. Sway produziert dafür Plastik aus Seealgen. Das soll nicht nur umweltfreundlicher als herkömmliches Plastik sein, sondern auch dabei helfen, das Ökosystem der Meere zu regenerieren.

Denn laut Sway kann eine Seealgenfarm das zwanzigfache an CO2 speichern, wie die gleiche Fläche an Wald. Außerdem sind Seealgen ein schnell nachwachsender Rohstoff, der laut Sway 60 Mal schneller wächst, als vergleichbare Pflanzen auf herkömmlichem Acker.

Zur Produktion können laut Hersteller herkömmliche Produktionsmaschinen genutzt werden, so dass bei Produzent:innen keine neuen Maschinen eingekauft werden müssen. Nach dem Gebrauch lässt sich das Seealgen-Plastik außerdem einfach auf dem Kompost im Garten entsorgen.

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