Life & Style Joy Denalane: „Allein auf Tour braucht man Schlaf und einen Rhythmus“

Joy Denalane: „Allein auf Tour braucht man Schlaf und einen Rhythmus“

Die R&B- und Soul-Sängerin Joy Denalane begeistert schon seit Jahren ihre Zuhörer:innen mit ihrer Stimme. Doch die Menschen mit ihrem Sound zum Einschlafen zu bringen, war bisher nie Teil des Plans. Das ändert sich nun dank der Zusammenarbeit mit Headspace. Die Künstlerin liest sogenannte Sleepcasts vor, die Headspace-User:innen in den Schlaf begleiten sollen.

Wir haben mit Joy über ihre Arbeit mit Headspace, Achtsamkeit und ihr turbulentes Leben als Artist auf Tour gesprochen.

Welche Gedanken hattest du, als du von Headspace als Sprecherin angefragt wurdest?

Joy Denalane Ich war gleich begeistert, insbesondere von den Sleepcasts. Ich habe mich viel damit beschäftigt und fand es auch eine ziemliche Herausforderung. Das Ziel ist immer, die Menschen zu beruhigen und wenn du die 100 Punkte machen willst, dann auch die Leute zum Einschlafen zu bringen. Da entsteht schon Druck in der Vorstellung, dass man mit seiner Stimme so arbeiten muss, dass die Mischung aus dem Text und deinem Tonfall optimal auf die Hörer:innen einwirkt.

Hast du dich vorher schon mit Achtsamkeit und Meditation auseinandergesetzt. Oder kam das durch Headspace?

Nee. Das ist ein Thema, das bewegt die westliche Welt schon seit einigen Jahren. Die Globalisierung erfordert rund um die Uhr viel Performance. Parallel dazu ist dann eben vor allem in Wohlstandsgesellschaften eine Popularität um die Auseinandersetzung mit Achtsamkeit entstanden. Dem kann ich schon ganz viele Jahre etwas abgewinnen. Wobei ich gestehen muss, dass es auch Phasen sind. Es hat nicht in jeder Phase meines Lebens Platz, aber ich suche mir immer meine Freiräume, um in die Ruhe zu kommen.

Was hast du für Achtsamkeits- oder Meditations-Routinen?

Ich bin schon von klein auf eine totale Frühaufsteherin. Ich kann gut mit dem Morgen umgehen. Der ist auch ein guter Rahmen, um eine Achtsamkeit zu praktizieren, weil alles um einen herum ganz ruhig ist. Und die Chance viel höher ist, dass man das, was man wahrnimmt, einfach wertfrei wahrnimmt. So habe ich jeden Morgen erst einmal zwei Stunden für mich.

Die gestalte ich so, dass ich mich optimal in die Ruhe kommend fühle. Entweder meditiere ich, probiere mich im Yoga, gehe laufen oder schaue auch einfach manchmal für eine Weile aus dem Fenster. Das liebe ich. Ich wohne an einem Eck und da habe ich einen guten Überblick über drei Straßen. Ich finde es immer schön zu sehen, wie Menschen zu sich kommen, auf die Straße gehen und ihren Tag starten. Das klingt ein bisschen merkwürdig, aber mir macht es Freude, Menschen beim Leben zuzuschauen.

Hat sich durch Headspace etwas daran verändert?

Ja, insbesondere die Sleepcasts haben es mir wirklich angetan, weil ich so ein unruhiger Mensch bin und damit so gut in die Ruhe komme. Ich finde, das kann man auch durchaus tagsüber machen. Ich bin häufig in einem trubeligen Lebenszustand, weil ich durch das, was ich beruflich mache, einfach sehr viel Unregelmäßigkeiten habe und sehr viel mit immer neuen Menschen zusammenkomme.

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