Random & Fun xHamster soll durch Provider gesperrt werden

xHamster soll durch Provider gesperrt werden

Sex Sells. Dieses Mantra hat sich für die Betreiber der Pornowebsite xHamster wohl fürs Erste erledigt.

Im Gegensatz zu deutschen anderen Anbietern hat der Betreiber xHamster, mit Sitz außerhalb Deutschlands, den Zugang zu seiner Pornowebseite für Kinder und Jugendliche nicht geregelt. Deswegen fordert die Kommission für Jugendmedienschutz (KJM) jetzt die fünf größten Provider Deutschlands dazu auf, den Zugang zu dem Pornoportal zu sperren.

Nach dem Ignorieren mehreren Aufforderungen der Behörden, die Webseite Gesetzes konform zu gestalten, sieht die KJM in diesem Fall jetzt ein Verstoß gegen den Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV).

Auf der Website der KJM schildert Diplom-Psychologin Tabea Freitag das Problem: „Der Konsum von Online-Pornografie verletze die Grenzen und das Schamgefühl von Kindern. Diese Bilder brennen sich ein in einem Alter, in dem noch keine eigenen Erfahrungen bestehen, und prägen die sexuelle Lerngeschichte.“

Laut eines Artikels des Spiegels „Ziehen die Aufsichtsbehörden mit der Sperrverfügung ihr schärfstes Mittel.“ Ein Zeichen mag damit vielleicht gesetzt sein, aber die Umleitung auf eine Subdomain ist bereits umgesetzt worden und wird wohl viele Nutzer auf dieselben Inhalte zugreifen lassen. Hoffentlich wird die Sperrung trotzdem als eine Warnung wahrgenommen, damit auch andere Porno-Webseitenbetreiber ihren Zugang für Kinder und Jugendliche regeln.

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