Life & Style „Wer was sagt, ist raus”: Teilnehmer:innen der Squid-Game-Reality-Show klagen über Verletzungen

„Wer was sagt, ist raus”: Teilnehmer:innen der Squid-Game-Reality-Show klagen über Verletzungen

Kennt ihr noch Squid Game? Die Serie, die im September 2021 zum internationalen Netflix-Erfolg wurde. In der südkoreanischen Produktion kämpfen die Teilnehmer:innen in brutalen Kinderspielen nicht nur um ihr Leben, sondern auch um umgerechnet 33 Millionen Euro. Nur einen Monat nach dem Start der Serie schätzte Netflix laut Bloomberg, die Einnahmen auf über 900 Millionen Dollar. Jetzt macht die Serie wieder Schlagzeilen, diesmal mit der Reality-Show „Squid Game: The Challenge”. Die Produktion scheint jedoch unter schwierigen Bedingungen stattzufinden.

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Echte statt inszenierte Verletzungen

Aktuell laufen die Dreharbeiten für die Reality-Show „Squid Game: The Challenge” in Großbritannien, hier spielen die 456 Teilnehmer:innen um ganze 4,56 Millionen Dollar. Dass die Spiele anstrengend werden, war klar, doch jetzt berichten die Teilnehmer:innen nach Angaben von der „The Sun”, von Dreharbeiten bei Minusgraden. Die Teilnehmenden berichten, dass es beim Spiel „Rotes Licht, grünes Licht” so kalt gewesen sei, dass sie ihre Füße nicht mehr bewegen konnten. Lange Drehzeiten und scheinbar keine Möglichkeit um sich aufzuwärmen, sollen Gründe dafür gewesen sein. Doch viele der Teilnehmer:innen wollten wohl nicht aufgeben, da so viel Geld auf dem Spiel steht. „Menschen wurden von Ärzt:innen rausgetragen, aber wir konnten nichts sagen. Wer was sagt, ist raus“, heißt es von Spieler:innen nach Angaben der Sun.

Wie auch in der Serie scheiden diejenigen aus, die sich bei „Rotes Licht, grünes Licht” zu früh bewegen. Die Kälte aber war nicht das einzige Problem, so soll eine Person mit einer Trage abtransportiert worden sein, der Stern berichtete von einem Zusammenstoß eines Spielers mit einer Wand. Die Folge: eine verletzte Schulter. Auch wenn es nur kleinere Verletzungen sein sollen, ist die Empörung groß. Viele der Spieler:innen sind international angereist und haben auf die Millionen gehofft.

Netflix sieht die Schuld nicht bei sich

Netflix soll sich wie folgt zu diesen Anschuldigungen geäußert haben: „Alle Teilnehmer wurden bereits vor einigen Wochen von der Produktion darauf vorbereitet, dass sie ein Spiel bei kalten Temperaturen spielen würden, und nahmen in diesem Wissen teil”, weiter heißt es: „Es wurden alle Vorsichtsmaßnahmen getroffen, um das Spiel sicher zu gestalten”. Die Gesundheit der Teilnehmenden habe Priorität.

Die zweite Staffel zum Serienhit wurde bereits bestätigt. Wer noch einmal eine Erinnerung an die erste Staffel braucht, kann sich hier nochmal den Trailer anschauen:

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