Sponsored Schluss mit Müllbergen in der Medizintechnik

Schluss mit Müllbergen in der Medizintechnik

Krankenhäuser sind der fünftgrößte Müllproduzent in Deutschland. Ein Forschungsprojekt aus Dresden will das ändern. Wie das gehen soll und was der Mobilitätsanbieter Kia damit zu tun hat, erfährst du hier.

Schutzkleidung, Spritzen, Infusionsbeutel, Becher, Katheder und Schläuche – jeden Tag und jede Minute werden in Krankenhäusern unzählige medizinische Einwegprodukte verbraucht. Klar, hohe Hygienestandards setzen der Wiederverwendung enge Grenzen, doch die Umweltbilanz ist verheerend: 3,5 Mio. Tonnen Kunststoff verbrauchen Krankenhäuser hierzulande jährlich, die am Ende meist vollständig verbrannt und nicht wiederverwertet werden. Kliniken sind damit der fünftgrößte Müllproduzent in Deutschland.

Recycling statt Verbrennen

Susanne Kroll und Marc Luginsland sind überzeugt davon, dass sich das ändern lässt. Schon länger forschen die beiden über Kunststofftechnik, Faserkunststoffverbunde und Kreislaufwirtschaft am Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU in Dresden. Mit ihrem Projekt „Müllberge ade!“ wollen sie Strategien für die Verwertung von medizinischen Abfällen und passende Recyclingprozesse entwickeln und erproben.

Wie das funktionieren soll? Anstatt die Einwegprodukte zu verbrennen, sollen diese bereits vor Ort sortenrein gesammelt und anschließend aufbereitet, das heißt dekontaminiert, zerkleinert, sortiert und compoundiert werden. Das so hergestellte recycelte Material kann im Anschluss wieder für die Herstellung neuer Produkte, zum Beispiel im Spritzgussverfahren, eingesetzt werden. Dabei wollen die beiden ein Downcycling der Materialien gezielt vermeiden. Durch Materialprüfungen werden die wesentlichen Werkstoffeigenschaften ermittelt, und die Qualität des recycelten Materials wird im Vergleich zu Primärkunststoffen bewertet. Unterm Strich leistet das Recycling der medizinischen Einwegprodukte nicht nur einen direkten Beitrag zur Steigerung der Ressourceneffizienz, sondern es bewirkt auch eine Reduktion des CO₂-Ausstoßes sowie eine bessere Materialverfügbarkeit.

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Die Einwegprodukte werden vor Ort sortenrein gesammelt.
Media Source: Müllberge ade!
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In der Aufbereitung wird das Plastik gereinigt und zerkleinert.
Media Source: Müllberge ade!
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Aus dem recycelten Material entstehen neue Produkte.
Media Source: Müllberge ade!

Wichtiger Beitrag zu den UN-Nachhaltigkeitszielen

Doch die Vision der beiden geht über das reine Recycling hinaus. „Uns Fraunhofer-Forschenden ist es wichtig, dass aus den aufbereiteten Materialien Produkte hergestellt werden, die einen direkten Beitrag zur Erreichung der Nachhaltigkeitsziele leisten“, sagt Susanne Kroll. Daher wollen sie im Rahmen von „Müllberge ade!“ aus den aufbereiteten Medizinprodukten einen Behälter zur privaten Schmutzwasseraufbereitung herstellen. Damit schaffen sie nicht nur einen Mehrwert und niedrigere Entsorgungskosten für Kliniken und Arztpraxen, sondern verfolgen zugleich auch zwei wesentliche Ziele der Vereinten Nationen für eine globale nachhaltige Entwicklung: Ziel 12 für nachhaltigen Konsum sowie Ziel 13 für Klimaschutz.

2015 beschlossen: die 17 UN-Nachhaltigkeitsziele, Copyright: Die UN-Nachhaltigkeitsziele (bundesregierung.de)

Co-Funding durch den Mobilitätsanbieter Kia

Damit passt das Projekt perfekt in die Co-Funding-Bewegung von Kia. Diese hat der Mobilitätsanbieter in Kooperation mit der Crowdfunding-Plattform Startnext im Jahr 2022 ins Leben gerufen, um gezielt visionäre Projekte zu unterstützen, die sich an den gleichen Zielen orientieren, die auch für das unternehmerische Handeln von Kia selbst leitend sind. Das sind:

Ziel 6: Sauberes Wasser und Sanitäreinrichtungen

Ziel 12: Nachhaltige/r Konsum und Produktion

Ziel 13: Maßnahmen zum Klimaschutz

Ziel 14: Leben unter Wasser

Ziel 15: Leben an Land

Mit ihrem Projekt „Müllberge ade!“ verfolgen Susanne Kroll und Marc Luginsland aktiv die Ziele 12 und 13. Das Co-Funding durch Kia unterstützt das Projekt bei der Entwicklung eines ersten Prototyp-Behälters zur privaten Schmutzwasseraufbereitung.

Welche nachhaltigen Projekte Kia noch durch Co-Funding unterstützt hat, erfährst du hier.

Du brauchst Unterstützung für dein eigenes nachhaltiges Projekt? Dann bewirb dich hier: Die zweite Runde der Kia Co-Funding-Kampagne steigt vom 17.04. bis 17.06.2023

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