Leadership & Karriere Nach Antisemitismus-Vorfall von Musk: Manager raten CEO von X zum Rücktritt

Nach Antisemitismus-Vorfall von Musk: Manager raten CEO von X zum Rücktritt

Elon Musk sieht sich mal wieder aufgrund einer seiner Aussagen auf der Social-Media-Plattform X mit einer Kritikwelle konfrontiert. Nun raten sogar diverse Managerinnen und Manager der CEO von X dazu, endlich das Unternehmen von Musk zu verlassen.

In der vergangenen Woche stimmte Musk einem Post auf X zu, in welchem der Verfassende anscheinend über die Verschwörungstheorie des „Großen Austauschs” sprach. Diese Ideologie wird von weißen rassistischen Menschen vertreten und umfasst die Theorie, dass nicht-weiße Einwandernde unter anderem in den USA die weiße Bevölkerung verdrängen würden. Auf diesen Post antwortete Musk mit den Worten “You have said the actual truth”.

Das löste eine große Welle an Kritik aus. Sogar das Weiße Haus sowie Investorinnen und Investoren von Tesla äußerten sich diesbezüglich und distanzierten sich von Musks Aussagen. CNBC berichtete, dass Großkonzerne wie Apple und Disney ihre Werbungen auf X aufgrund dieses Vorfalls einstellten. Dabei war das aus Musks Perspektive alles sowieso nur ein großes Missverständnis. “This past week, there were hundreds of bogus media stories claiming that I am antisemitic. Nothing could be further from the truth”, schrieb Elon Musk später auf X.

Auf Linda Yaccarino, welche seit Juni die CEO von X ist, gingen nun verschiedene Managerinnen und Manager zu, dass sie endlich die Reißleine ziehen und X verlassen soll, so Forbes. Damit würde sie ein Zeichen gegen Rassismus und Antisemitismus setzen. Sie soll nicht weiter ihren Ruf riskieren, um Musks Verhalten zu schützen, so die Empfehlungen.

Doch das scheint Yaccarino ganz anders zu sehen. So teilte sie vor einigen Tagen einen Beitrag auf X, in dem sie ihre volle Unterstützung der Plattform und dem Team dahinter noch einmal bekräftigte.

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