Leadership & Karriere Revolution für junge Väter: SAP geht mit sechs Wochen bezahltem Vaterschaftsurlaub voran!

Revolution für junge Väter: SAP geht mit sechs Wochen bezahltem Vaterschaftsurlaub voran!

In Deutschland steht eine aufregende Veränderung für junge Väter bevor – ab 2024 tritt ein neues Gesetz in Kraft, das Vätern nach der Geburt ihres Kindes einen gesetzlichen Anspruch auf zwei Wochen bezahlten Vaterschaftsurlaub gewährt. Doch das ist nicht alles – der Technologieriese SAP geht sogar noch einen Schritt weiter und gewährt seinen Mitarbeitern sechs Wochen bezahlten Urlaub nach der Geburt eines Kindes.

Die Maßnahme soll nicht nur die Bindung zwischen Vätern und Neugeborenen stärken, sondern auch die Vereinbarkeit von Familie und Karriere fördern. SAP ist damit Vorreiter in der Branche und setzt ein starkes Zeichen für die Wichtigkeit, Familie und Beruf miteinander in Einklang zu bringen.

SAP als Vorreiter in der Familienfreundlichkeit

Der Softwarekonzern SAP geht davon aus, dass zwischen 700 und 800 Väter jährlich von dieser neuen Regelung Gebrauch machen könnten. Die Kosten für dieses ambitionierte Programm werden voraussichtlich jährlich in Millionenhöhe liegen. Durch diese beeindruckende Initiative zeigt SAP, dass sie die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden ernst nehmen und bereit sind, innovative Wege zu gehen, um eine gesunde Work-Life-Balance zu ermöglichen.

Interessanterweise haben Anfragen bei anderen DAX-Unternehmen ergeben, dass die meisten sich zwar positiv zu den neuen Gesetzen äußern, aber keines geht so weit wie SAP. Einige Unternehmen betonen ihre bestehenden Angebote, während andere, wie Siemens, darauf hinweisen, dass eine solche Maßnahme besser aus Steuermitteln finanziert werden sollte, um nicht den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern aufgebürdet zu werden.

DAX-Unternehmen und ihre Sicht auf Vaterschaftsurlaub

Die DHL Group beispielsweise sieht das bestehende Elternzeitmodell als Erfolg an und gewährt derzeit lediglich einen Tag Sonderurlaub für die Geburt und die Elternzeit. Porsche hingegen begrüßt die Pläne der Bundesregierung und sieht eine bezahlte Freistellung zu Beginn der Vaterschaft als Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Unternehmen wie Beiersdorf und die Deutsche Telekom unterstützen ebenfalls Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Merck hingegen steht dem Thema ergebnisoffen gegenüber und plant derzeit keine Erweiterungen, da das Unternehmen bereits mit seinem Angebot gut aufgestellt ist.

Insgesamt zeigt die Reaktion der DAX-Unternehmen auf das neue Gesetz und die Vorreiterrolle von SAP, dass die Diskussion um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in vollem Gange ist. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich diese Entwicklung in den kommenden Jahren weiterentwickeln wird und welche Unternehmen noch mutige Schritte in Richtung einer familienfreundlichen Arbeitskultur unternehmen werden.

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