Innovation & Future Wie Steve Jobs beim iPhone Launch trickste

Wie Steve Jobs beim iPhone Launch trickste

Viele von uns erinnern sich noch an den 7. Januar 2007. Wenn es um moderne Technologie geht, dann war dieser Tag ein Meilenstein, denn Steve Jobs enthüllte das iPhone. Doch was die meisten nicht wissen: Das iPhone war an diesem besagten Tag noch gar nicht fertig – stattdessen arbeiteten Steve Jobs und Team mit einigen Tricks, um zu verschleiern, dass das Smartphone noch nicht ausgereift war.

Auf der Macworld Conference in San Francisco wurde 2007 das erste iPhone gepitched. Und das nicht mithilfe vorgefertigter Bilder und Videos, sondern durch eine Live-Demonstration des Smartphones. Steve Jobs selbst soll auf den Live-Pitch bestanden haben, obwohl das zur damaligen Zeit im Silicon Valley nicht üblich war – und der Prototyp des iPhones außerdem noch voller Fehler war.

Und weil dem so war, entwickelte das Team den sogenannten „Goldenen Pfad“. Das war eine Art Drehbuch, in welchem der Ablauf der Präsentation ins Detail geplant worden war, um jegliche Fehler zu vermeiden. Diese genaue Planung war mehr als notwendig. Denn da der Prototyp des iPhones nur eine Speicherkapazität von 128 MB hatte – das spätere Smartphone verfügte über vier bis 16 GB – konnten nicht alle Apps, die vorzeigt werden sollten, auf das Handy geladen werden. Daher wechselte Jobs während der Präsentation zwischen verschiedenen iPhones hin und her.

Auch bezüglich der Empfangsqualität des Smartphones war während der Präsentation getrickst worden. Denn um keine Zweifel an den Netzwerkkapazitäten des Geräts aufkommen zu lassen, wurde das Vorführgerät so manipuliert, dass stets volle Balken und WLAN angezeigt wurden – ungeachtet der tatsächlichen Empfangsqualität.

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